Das neue Benefiz-Lied: „Du bist ned allein“
Das Radio Interview unter dem Bericht.
Inspiriert von der tiefen Freundschaft zu Gottfried Kirmeier, dessen persönlicher
Geschichte und geprägt von eigenen familiären Erfahrungen, komponierte der Wiener
Liedermacher MITAZI das Herzstück der gemeinsamen Aktion: Die Benefiz-Single „Du
bist ned allein“.
Das Lied erzählt die berührende Geschichte eines schwer erkrankten Kindes, dem in
dunklen Stunden neuer Mut zugesprochen wird. Auch das dazugehörige Musikvideo
arbeitet mit starken, symbolischen Bildern voller Hoffnung: Der Künstler und seine Frau
stehen darin sinnbildlich an der Seite des Kindes, während Gottfried Kirmeier ihm mit all
seiner Kraft den Rücken stärkt. Umrahmt wird diese emotionale Szene von wärmendem
Licht, Kindern und Erwachsenen aus aller Welt sowie den Flaggen Deutschlands und
Österreichs als Zeichen der grenzüberschreitenden Solidarität.
Ein Aufruf, der Herzen öffnet
Das Lied und das Video richten sich ganz gezielt an betroffene Kinder, deren
Geschwister sowie an deren Eltern und Familien, um ihnen zu zeigen: In diesem
schweren Kampf seid ihr nicht isoliert, die Gemeinschaft trägt euch.
Am Ende des Titels steht ein klarer, transparenter Spendenaufruf für die beiden Partner-
Einrichtungen, die Kinderkrebshilfe BALU in Bayern und die St. Anna
Kinderkrebsforschung in Österreich.
Grenzüberschreitende Hilfe: Hand in Hand für die Kleinsten
Die Ideen und Impulse, die sich Gottfried Kirmeier in Bayern und der Liedermacher
MITAZI in Österreich über die Alpen hinweg zuspielen, ergänzen sich auf besondere
Weise. Beide Künstler haben es sich zum Ziel gesetzt, sowohl die Forschung als auch
die unmittelbare, regionale Betreuung vor Ort zu stärken. Damit senden sie ein
kraftvolles Zeichen der Solidarität in beide Länder.
• Österreich: Forschung für eine Zukunft ohne Krebs
MITAZI widmet seinen Teil der Erlöse der renommierten St. Anna
Kinderkrebsforschung in Wien. Die Institution gilt weltweit als führend in der
Erforschung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Dank der
unermüdlichen Arbeit der Wissenschaftler können heute bereits vier von fünf
betroffenen Kindern vollständig geheilt werden. Das erklärte, unerschütterliche
Ziel der St. Anna Kinderkrebsforschung bleibt es jedoch, durch innovative
Therapiemethoden in Zukunft eine Heilungsquote von 100 Prozent zu erreichen.
• Deutschland: Herzenswärme und Direkthilfe vor Ort
Gottfried Kirmeiers Unterstützung fließt in die Kinderkrebshilfe BALU
(Trägerschaft: BRK-Kreisverband Altötting), die auch in seiner Heimatregion
Mühldorf aktiv ist. BALU greift Betroffenen und deren Familien direkt unter die
Arme und schafft in einem oft zermürbenden Alltag unbeschwerte Momente für
die erkrankten Kinder, deren Geschwister und Eltern.
Gotti hebt das großartige, unkomplizierte Engagement des Teams hinter der
Organisation besonders hervor: „Bei der Kinderkrebshilfe BALU wird genau
hingesehen, welche Unterstützung in einer schweren Zeit gebraucht wird. Ob
finanzielle Entlastung, psychologische Begleitung oder einfach ein offenes Ohr –
die Familien werden hier absolut individuell, herzlich und ohne bürokratische
Hürden durch die Krise begleitet. Diese Arbeit vor Ort ist unbezahlbar.“
Die Gesichter hinter der Aktion (Die Porträts)
Musik, Menschlichkeit und Hoffnung über die Alpen hinweg
In Bayern kennen die Mühldorfer Gottfried Kirmeier als Stadtrat und langjährigen
Jugendreferenten ihrer Innstadt. Abseits von politischen Sitzungen, Terminen und
Verantwortung schlägt sein Herz seit jeher für die Musik – und ganz besonders für „Rosi
das Alphorn“. Unter dem Namen „Gotti & Rosi das Alphorn“ ist er weit über die
Stadtgrenzen hinaus bekannt, besonders in den bayerischen Bergen rund um den
Schliersee, den Tegernsee oder in den Chiemgauer Alpen.
Seinen charmanten Namen verdankt das Instrument einer spontanen Begegnung: Auf
der Burgruine Hohenwaldeck, hoch über dem Schliersee, wurde das Alphorn von drei
jungen Frauen auf den Namen „Rosi“ getauft. Mit dem weichen Klang des Alphorns
möchte Kirmeier Menschen im Innersten berühren, Freude schenken und zeigen, dass
Heimat, Natur und Menschlichkeit untrennbar zusammengehören.
Seine jahrzehntelange Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung
hat Gottfried Kirmeier geprägt. Sie hat ihm gezeigt, wie essenziell echte Begegnungen,
Wärme und ehrliche Gefühle in unserer Gesellschaft sind. Genau diese Werte trägt er
nun mit seiner Musik in die Welt hinaus: „Heimat ist international und die Kinder sind
unsere Zukunft“, bringt Kirmeier seine tiefe Motivation auf den Punkt.
Rosi das Alphorn“ – Mehr als nur ein Instrument
Gottfried Kirmeier blickt auf eine facettenreiche musikalische Karriere zurück. Als
erfahrener Trompeter und Flügelhornist spielte er bereits auf Bühnen in ganz Europa,
den USA, in Bayern und Österreich. Doch im Alphorn hat er seine wahre Berufung
gefunden: „Das Alphorn ist weit mehr als nur ein Instrument: ‚Rosi das Alphorn‘ klingt,
und ich erzähle Geschichten – meistens lustig, aber auch mal leise und nachdenklich,
mal kraftvoll und voller Lebensfreude. Durch das Alphorn klingt die Musik einfach
anders. Man bildet beim Spielen eine echte körperliche Einheit mit dem Instrument“,
beschreibt Kirmeier die Faszination. Zwischen den Bergen, den Seen und den Menschen
der Heimat entstehen so Klänge, die verbinden sollen – ohne große Worte, aber mit
umso mehr Herz.
MITAZI – Wiener Dialekt, moderne Technik und tiefes Mitgefühl
Den urbanen und technologischen Gegenpol im Projekt bildet der Wiener Liedermacher
MITAZI. Er beschreitet musikalisch und technisch völlig neue Wege in der modernen
Musikproduktion: MITAZI nutzt modernste Künstliche Intelligenz (KI) als kreatives
Werkzeug, um seine tiefgründigen Texte im Wiener Dialekt zu inszenieren und dennoch
unerkannt zu bleiben. „KI ist für mich wie ein digitales Orchester. Sie ermöglicht es mir,
meine Emotionen, den echten Wiener Schmäh und tiefgründige Botschaften in einer
musikalischen Qualität und Bandbreite hörbar zu machen, die früher für einen einzelnen
Künstler unerreicht war“, erklärt der Musiker.
Persönliche Erfahrung als Antrieb
Hinter den modernen Klängen steht ein Mann mit einem tief bewegenden Antrieb. Die
Konfrontation mit einer Krebserkrankung im engsten Familienkreis hat MITAZI zutiefst
geprägt. Aus der Dankbarkeit für die eigene Gesundheit, die der eigenen Familie und
dem Wunsch, Betroffenen in schweren Zeiten eine Stimme zu geben, entstand die Idee
zu „Du bist ned allein“. Der Künstler agiert bewusst unter einem Pseudonym und hält
sein Privatleben aus der Öffentlichkeit heraus. Für ihn steht nicht die eigene Person,
sondern die reine Botschaft des Songs und der Schutz seiner Familie im Vordergrund:
„Die Musik und die Hilfe für die Kinder müssen im Rampenlicht stehen, nicht der
Künstler selbst. Wenn unser Lied den betroffenen Familien und Kindern auch nur ein
kleines Stück Kraft schenken kann, dann hat das Projekt seinen Zweck erfüllt.“
Eine musikalische Freundschaft über die Alpen hinweg
Die Verbindung von Gottfried Kirmeier zur österreichischen Musiklandschaft reicht weit
zurück: Bereits in jungen Jahren war er mit der Trompete und dem Flügelhorn regelmäßig
bei Musikfreunden im Burgenland rund um den Neusiedler See im Einsatz. Aus dieser
tiefen Verbundenheit zum Nachbarland wuchs auch eine ganz besondere, kreative
Freundschaft zwischen dem bayerischen Original und dem Wiener Liedermacher
MITAZI.
Den Stein für das gemeinsame Benefiz-Projekt brachte ein sehr persönliches Geschenk
ins Rollen: Zum Geburtstag überraschte MITAZI seinen bayerischen Musikerkollegen mit
dem eigens komponierten Lied „Gotti und Rosi das Alphorn“. Das Stück erzählt auf
charmante Weise von ihrer musikalischen Freundschaft über die Landesgrenzen
hinweg.
Vom Geburtstagsständchen zur Herzensmission
Gottfried Kirmeier war von diesem musikalischen Geschenk so tief bewegt, dass aus der
Freude über den Song ein großer Entschluss reifte. Gemeinsam mit MITAZI setzt er nun
eine lang gehegte Herzensangelegenheit in die Tat um. Mit ihrer gemeinsamen Musik
und der Reichweite des Nachfolgetitels „Du bist ned allein“ möchten die beiden
Künstler ein starkes Bewusstsein für die Situation von Familien mit krebskranken
Kindern schaffen – und das in Bayern und Österreich gleichermaßen.
Die tiefere Emotion (Die Hintergrund-Storys)
Gottfried Kirmeier: Ein Überlebender als „Mutmacher“
Hinter dem Engagement von Gottfried Kirmeier steht eine tief bewegende, eigene
Geschichte. Vor zwei Jahren veränderte eine schwere Krebserkrankung sein Leben von
Grund auf. Während seiner intensiven Behandlungszeit in der Universitätsklinik
Regensburg erlebte er am eigenen Leib, was eine solche Diagnose bedeutet – nicht nur
gesundheitlich, sondern auch durch die existenziellen und finanziellen Sorgen, die eine
lange Krankheit unverschuldet mit sich bringen kann.
Was ihn jedoch bis heute am tiefsten bewegt, sind die Bilder, die er dort vor Ort sah:
„Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein schwer erkranktes, kleines Kind auf dem
Spielplatz vor dem Bettenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern, deren größere Schwester
im Beisein ihrer Eltern mit ihm spielte. Solche Szenen brennen sich ein. Da möchtest du
dein Leben schenken, dass es dem Kind wieder gut geht“, schildert Gottfried Kirmeier.
Er hat die Krankheit überlebt. Doch die Begegnungen mit betroffenen Kindern und deren
Familien haben ihn nachhaltig geprägt. Er möchte seine wiedergewonnene Lebenskraft
nun nutzen, um als „Mutmacher“ genau dort anzusetzen, wo die Hilfe am dringendsten
gebraucht wird.
MITAZI: Aus Dankbarkeit der Ohnmacht begegnen
Auch der Wiener Liedermacher MITAZI kennt die emotionalen Ausnahmezustände, die
eine Krebserkrankung im engsten Familienkreis auslöst. Seine eigene Mutter war
betroffen. Ihr konnte glücklicherweise geholfen werden, doch die Erfahrung hinterließ
Spuren: MITAZI weiß aus nächster Nähe, wie schwer das Leid wiegt und wie radikal eine
solche Erkrankung samt ihren langfristigen Folgen das gesamte Familienleben auf den
Kopf stellt.
Aus der tiefen Dankbarkeit für die Genesung seiner Mutter und die Gesundheit der
eigenen Familie entstand der Wunsch, aktiv zu helfen. Um sein Privatleben und seine
Familie konsequent zu schützen, agiert der Künstler unter einem Pseudonym. Die
moderne Technik gibt ihm dabei die Freiheit, seine tiefgründigen Gedanken und den
typischen Wiener Schmäh fließen zu lassen: „Die Kombination aus eigenen Texten und
moderner Technologie macht es möglich, dass ich meine Gefühle und Botschaften
hörbar machen kann und gleichzeitig den geschützten Raum für meine Familie wahre.
Die Musik steht im Vordergrund, sie soll den Betroffenen zeigen: Ihr seid nicht allein.“
Ein klarer Appell gegen Verschwendung
Die Musik ist für Kirmeier jedoch auch ein Sprachrohr für gesellschaftliche Werte. Ihn
bewegt der Kontrast zwischen Überfluss und dort, wo Hilfe dringend gebraucht wird.
Besonders die exzessive Verschwendung im Umfeld von Großveranstaltungen – wie
etwa die berüchtigten „Champagnerduschen“ – sieht das bayerische Original kritisch:
„Das Vergeuden von kostbaren Mitteln hat nichts mit unserer echten Tradition zu tun. Es
macht mich nachdenklich, wenn Geld verpritschelt wird, während an anderen Stellen,
jeder Euro im Kampf um Menschenleben zählt.“
Die Vision: Wohlstand teilen und Gutes tun
Aus diesem Gedanken heraus entstand Gottis Vision für die Benefiz-Aktion: Er möchte
das Bewusstsein der Menschen schärfen und sie dazu aufrufen, Momente des eigenen
Wohlstands und Feierns mit den Schwächsten der Gesellschaft zu teilen. Ob in
gemütlicher Runde auf einem regionalen Volksfest in Bayern, beim großen
Donauinselfest in Wien oder im privaten Kreis –Gotti ist überzeugt vom guten Kern der
Menschen:
„Die Menschen in Österreich und Bayern haben ein riesiges Herz. Wenn wir feiern und es
uns gut geht, sollten wir an diejenigen denken, die gerade eine schwere Zeit
durchmachen. Die Wienerinnen und Wiener haben mit der St. Anna
Kinderkrebsforschung ein absolutes Herzensprojekt vor Augen, genau wie wir in der
Region Mühldorf und Altötting mit der Kinderkrebshilfe BALU. Wenn jeder, dem es gut
geht, einen kleinen Teil beiträgt – und sei es nur der Gegenwert eines Festgetränks,
können wir gemeinsam Großes bewirken.“
MITAZI: MITAZI ist ein Wiener Liedermacher, der tiefgründige Geschichten,
gesellschaftsrelevante Botschaften und ehrlichen Wiener Schmäh mit modernster
Musiktechnologie verbindet. Durch den visionären Einsatz von Künstlicher Intelligenz
(KI) als kreatives Werkzeug erschafft der Künstler eine außergewöhnliche musikalische
Qualität und Bandbreite und schützt dadurch sein Privatleben. Er agiert bewusst unter
einem Pseudonym – für MITAZI steht stets die reine Botschaft des Songs und der gute
Zweck im Rampenlicht, nicht der Künstler selbst.
Gottfried Kirmeier ('Gotti & Rosi das Alphorn'): Gottfried Kirmeier ist
leidenschaftlicher Musiker, Stadtrat und ehemals langjähriger Jugendreferent aus
Mühldorf am Inn. Seine jahrzehntelange Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen
mit Behinderung prägt sein Schaffen und hat ihm gezeigt, wie essenziell echte
Begegnungen, Wärme und ehrliche Gefühle in unserer Gesellschaft sind. Mit seinem
markanten, in den Alpen feierlich getauften Alphorn „Rosi“ bespielt er die bayerische
und österreichische Bergwelt, um Menschen im Innersten zu berühren, Freude zu
schenken und Brücken der Menschlichkeit zu bauen.