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Damen Volleyball Bundesliga RR Vilsbiburg schlagen Erfurt und muessen in den Playoffs gegen Potsdam ran
Damen Volleyball Bundesliga RR Vilsbiburg schlagen Erfurt und muessen in den Playoffs gegen Potsdam ran
Online seit: 23-03-2019 | Autor: #Foecki

3:2 gegen Erfurt bedeutet Platz 5 – Playoff-Gegner heißt Potsdam

Die Roten Raben haben ihre Aufholjagd in der Bundesliga-Rückrunde mit einem Heimsieg und einer Punktlandung auf dem angestrebten 5. Tabellenplatz beendet. Am letzten Spieltag der Hauptrunde gewann das Team von Trainer Timo Lippuner vor 1.200 Zuschauern in der Ballsporthalle mit 3:2 (21:25, 28:26, 25:23, 22:25, 15:11) gegen Schwarz-Weiß Erfurt und trifft somit im Playoff-Viertelfinale auf den Vierten SC Potsdam.

Acht ihrer elf Rückrundenspiele haben die Raben damit für sich entschieden, wobei der abschließende Erfolg gegen den Tabellenvorletzten eindeutig in die Kategorie Arbeitssieg fällt. Vilsbiburg tat sich viel schwerer als erwartet gegen die Damen aus der thüringischen Landeshauptstadt, die sich mit einer sehr beherzten Vorstellung aus der Saison verabschiedeten.

So ging der 1. Satz trotz eines zwischenzeitlichen 17:12-Vorsprungs der Roten Raben mit 21:25 an die Gäste. Und auch im ausgeglichenen 2. Durchgang, wo die Führung mehr als ein halbes Dutzend Mal wechselte, leistete Erfurt anhaltenden Widerstand, bis Vilsbiburg mit einem Block von Leonie Schwertmann den vierten Satzball zum 28:26 verwandelte.

Im 3. Abschnitt starteten die Raben bei 9:16 einen furiosen Zwischenspurt zum 18:19 und behielten mit 25:23 das bessere Ende für sich. Umgekehrte Verhältnisse dann im 4. Satz: Die Gastgeberinnen ließen sich ein 16:12 aus der Hand nehmen und kassierten mit 22:25 den 2:2-Satzausgleich. Im Tiebreak waren die Roten Raben letztlich ungefährdet und brachten ein schnelles 6:1 bis zum 15:11, das Daria Przybylak besorgte, ins Ziel.

MVP wurde bei Vilsbiburg Myrthe Schoot, Top-Scorerin einmal mehr Channon Thompson mit 21 Punkten. Coach Timo Lippuner zeigte sich „nicht zufrieden“ mit der Leistung seiner Damen und kündigte an, man werde in den nächsten Tagen „viel arbeiten“, um bestens vorbereitet in die Playoffs zu gehen.

Gegner im Viertelfinale ist der SC Potsdam, der sein letztes Punktspiel bei Hauptrunden-Primus Stuttgart mit 3:2 gewann, so dass den Raben auch ein höherer Sieg gegen Erfurt nicht zum Sprung auf Platz 4 gereicht hätte. Die Best-of-three-Serie beginnt am kommenden Wochenende (Termin abhängig von der Live-Übertragung auf Sport1) in Potsdam, Spiel 2 findet am Donnerstag, 4. April, in Vilsbiburg statt. Sollte ein drittes Match nötig werden, hätte wieder der SCP Heimrecht.

 

Text: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Foto: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Regionalliga Bayern Derbypleite Buchbach verliert gegen Burghausen mit 0 zu 3
Regionalliga Bayern Derbypleite Buchbach verliert gegen Burghausen mit 0 zu 3
Online seit: 23-03-2019 | Autor: #Foecki

Buchbach: Klare Derbypleite gegen Burghausen

0:3 am Freitagabend nach groben Fehlern – Duhnke und Subasic (2) treffen für Wacker

Der SV Wacker Burghausen hat auch das zweite Derby der Saison gegen den TSV Buchbach gewonnen. Nach dem 2:1 im Hinspiel setzte sich Wacker am 26. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern klar mit 3:0 in der SMR-Arena durch und feierte so den ersten Dreier des Jahres. Damit hat Burghausen die Hausherren in der Tabelle wieder überflügelt und steht jetzt vor Buchbach auf Rang sechs.

In den ersten 25 Minuten tat sich am Freitagabend vor beiden Toren herzlich wenig, die Gäste, ohne ihren erkrankten Trainer Wolfgang Schellenberg angereist, unterbanden die Buchbacher Versuche, meist über den rechten Flügel vorgetragen erfolgreich. Und Burghausen tastete sich aus einer kompakten Defensive vorsichtig immer besser ins Spiel. Als sich Thomas Leberfinger in der 28. Minute an der Mittellinie einen Schnitzer leistete, erkannte Stefan Wächter die Situation blitzschnell, sein Pass erreichte Marius Duhnke, der Daniel Maus mit einem Schuss aus 16 Metern ins lange Eck überwand – die erste Chance der Partie und das erste Wacker-Tor des Jahres.

In der Folge verdienten sich die Gäste den Vorsprung: Zunächst scheiterte Duhnke nach exaktem Zuspiel von Thorsten Nicklas an Maus (34.) und eine Minute später hielt der Buchbacher Goalie seine Farben bei einem gefährlichen Versuch von Wächter im Spiel, den er zur Ecke lenkte. Die Rot-Weißen mühten sich zwar um den Ausgleich, fanden aber nicht die passende Mittel: Nur eine einzige gute Möglichkeit sprang nach Kombination über Maxi Bauer und Aleks Petrovic heraus, wobei Patrick Drofa aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, die Wacker-Abwehr aber zur Ecke klären konnte (38.).

Nach dem Seitenwechsel Buchbach zunächst mit etwas mehr Spielanteilen, aber in der 58. Minuten mit dem nächsten Rückschlag. Nach einem abgewehrten Angriff erreichte ein weiter Ball den eben eingewechselten Thomas Winklbauer, den Leberfinger im Strafraum von hinten stoppte. Die bittere Konsequenz für die Hausherren: Rot für Leberfinger und Strafstoß für Burghausen, den Muhamed Subasic mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck verwandelte, so dass Maus, der die Ecke geahnt hatte, keine Chance hatte.

In Unterzahl scheiterten die Bemühungen der Rot-Weißen, das Blatt zu wenden, Burghausen verteidigte konzentriert, leistete sich keine Fehler. Und in der 81. Minute störten die Hausherren Subasic 20 Meter vor dem Tor nicht, der Bosnier zog trocken ins linke unter Eck ab – Maus erneut ohne Chance. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die zweite Buchbacher Heimniederlage in Folge nach dem 0:1 vor 14 Tagen gegen Schweinfurt besiegelt.

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Brucia – Drofa (80. Bahar), Walleth, Petrovic Bauer (62. Moser) – Denk (46. Breu), Ammari.

SV Wacker Burghausen: Flückiger – Scheidl, Hingerl, Buchner, Nicklas (88. Maier) – Aigner – Wächter, Stingl, Subasic, Bachschmid (78. Schulz) – Duhnke (55. Winklbauer). Trainer: Schmidt.

Tore: 0:1 Duhnke (28.), 0:2 Subasic (58., Foulelfmeter), 0:3 Subasic (81.)

Schiedsrichter: Dietz (Kronach)

Zuschauer: 883

Gelb: Denk, Grübl, Brucia, Moser – Winklbauer, Bachschmid

Rot: Leberfinger (58.) wegen groben Foulspiels.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

Regionalliga Bayern Derbyzeit in der SMR Arena TSV Buchbach vs Wacker Burghausen
Regionalliga Bayern Derbyzeit in der SMR Arena TSV Buchbach vs Wacker Burghausen
Online seit: 20-03-2019 | Autor: #Foecki

Buchbach: Derbyschlager gegen Burghausen

Am Freitag um 19 Uhr steigt das Duell der Nachbarvereine – Richter fehlt den Gästen

Derbyzeit beim TSV Buchbach: Am Freitag um 19 Uhr gastiert der SV Wacker Burghausen in der SMR-Arena, nicht nur regional ein Duell von Nachbarn, sondern auch tabellarisch: Mit dem 3:0 in Fürth verdrängten die Rot-Weißen die Weiß-Schwarzen, deren Spiel gegen Augsburg II abgesagt wurde von Platz sechs.

„Das ist eine tolle Ausgangslage und es ist passend zum Derby Kaiserwetter angesagt“, freut sich Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter auf die Partie und verspricht sich eine „gute und interessante Begegnung“, in der sich seine Mannschaft für die knappe Niederlage der Hinrunde revanchieren möchte – für die Buchbacher, die 22 ihrer 37 Punkte auf fremden Plätzen geholt haben, war das 1:2 übrigens die letzte Auswärtsniederlage der Saison. In der Heimtabelle liegen die Buchbacher mit 15 Punkten dagegen nur auf Rang elf, während Burghausen vor eigenem Publikum auf 17 Zähler kommt und auswärts auch schon 18 Punkte zu Buche stehen. „Das wird aus meiner Sicht eine Begegnung auf Augenhöhe. Burghausen ist nachwievor eine sehr gute Adresse in Fußball-Deutschland“, sagt Bobenstetter, der von einer guten Nachbarschaft spricht: „Spieler, Trainer und Funktionäre kennen sich natürlich bestens. Das ist ein freundschaftliches Verhältnis, bei dem der Sport im Vordergrund steht.“

Dass sich die Spieler während der 90 Minuten nicht dauernd in den Armen liegen werden, liegt auf der Hand. „Das ist eine gesunde Rivalität, aber da hat es noch nie Probleme gegeben“, so Buchbachs Coach, der von seinen Spielern verlangt: „Wir müssen weiter demütig und bescheiden bleiben, gerade gegen einen Gegner wie Burghausens. Nur so kommen wir vorwärts. Wir haben uns in dieser Saison sportlich auf alle Fälle weiterentwickelt und diese Entwicklung wollen wir bis Mitte Mai auch weiter vorantreiben.“

Sowohl Bobenstetter als auch Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg erwarten von ihren Akteuren eine sehr disziplinierte und kompakte Spielweise. Mit 28 Gegentreffer hat Burghausen die viertbeste Abwehr der Liga, Buchbach hat zwei Tore mehr kassiert und liegt damit auf Rang sechs. Deutlich ist dagegen der Unterschied im Angriff, denn hier liegen die Gastgeber mit 40 Treffern auf Rang fünf, Burghausen stellt mit 29 Toren dagegen die viertschlechteste Offensive der Liga, der in den letzten vier Spielen nur ein Treffer geglückt ist. Da ist es natürlich ärgerlich, dass neben den Langzeitverletzten Daniel Hofstetter und Nico Merz auch Angreifer Julien Richter passen muss, der sich erneut am Sprunggelenk verletzt hat. Richter war ja in der Hinrunden-Begegnung mit einem Treffer und einem Assist sozusagen der „man oft the match.“

Auf der anderen Seite gibt es mit Moritz Sassmann und Merphi Kwatu ebenfalls zwei langfristige Ausfälle, der Rest ist aber Bord, nachdem die Gelbsperre von Moritz Moser abgelaufen ist und Maxi Drum seine Mittelfußprellung überwunden hat. Moser und Drum sind ja zwei der insgesamt sieben Ex-Burghauser, die beim Lokalrivalen unter Vertrag stehen, den umgekehrten Weg hat bislang nur Kevin Hingerl beschritten, der 2015 an die Salzach gewechselt ist. Keeper Weber kehrt dann im Juni zu seinem Ausbildungsverein zurück. „Ich freue mich, dass Egon wieder zu uns kommt. Ich habe ja schon länger gesagt, dass es eigentlich keinen Sinn macht, von irgendwo her die Torhüter zu holen, wenn ein Regionalligatorhüter vor der Haustüre wohnt. Mit Franco Flückiger und Egon sind wir hier nächste Saison top besetzt“, so Burghausens Teammanager Karl-Heinz Fenk. Ob Weber, der im Hinspiel das Tor gehütet hat, am Freitag erneut zwischen den Pfosten steht, ist allerdings eher unwahrscheinlich.

 

Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foeckis Talk mit Alfons Hasenknopf Saenger und Komponist aus Neuoetting
Foeckis Talk mit Alfons Hasenknopf Saenger und Komponist aus Neuoetting
Online seit: 19-03-2019 | Autor: #Foecki

Foeckis Talk mit Alfons Hasenknopf

Begnadeter Musiker aus Neuötting

 

Zur Person:

Stubenmusi, damit bin ich Aufgewachsen, mein Vater spielte Zitter, meine Geschwister, sechs an der Zahl, spielten Hackbrett, Akkordeon, Gitarre, ect. und ich durfte dazu Singen und Jodeln. Der Königsjodler von Franzl Lang hatte mich damals sehr geprägt. In meinem 7 Lebensjahr kam ich ins Münchner Platzl und durfte dort neben Franzl Lang auch Ludwig Schmidt Wildy, Bene Ostler und seine Werdenfelser Musikanten kennen lernen.

Von dort aus ging es auf Tour durch Norwegen / Schweden…

Mit meinem Stimmbruch kam der Umbruch, Jazz, Rock, Funk, Soul. Ebenso machte ich in München eine Gesangsausbildung und Arbeitete dann als Studiosänger, Sänger in Bandprojekten neben meinem erlernten Beruf des Heizungsbauers. 1998 ging ich dann als Sänger in die Selbständigkeit.

2005 kam ich zurück zu meinen Wurzeln und Schrieb mein Leben auf Bayrisch in form von Liedern auf einer Berghütte. Die Hoamkemma CD entstand. Mit dieser ging ich Solo auf Tour und sammelte tiefe, schöne Erfahrungen. Nach großem Regionalem Erfolg erfüllte ich mir einen Herzenswunsch und Gründete mit meiner Frau Monika 2007 den Verein Suibamoond, für Missbrauchte und Misshandelte Kinder und Jugendliche, der seither fester Bestandteil für Prävention und Therapieunterstützung ect. in unserer Region geworden ist. Zeitgleich die Gründung der gleichnamigen Band Suibamoond, mit der wir durch Konzerte das finanzielle Fundament für den Verein und dessen Arbeit schaffen konnten. Heute lebe ich in Neuötting, in Bayern geboren, gebe Jodelworkshops, unterrichte Gesang, Komponiere, besitze ein kleine aber feines Studio und steh für mein Leben gerne mit unserer Bayrischen Liedern auf der Bühne. Wenn Bayern dich mal hat, dann bist mit Bayern eins.

Der Talk zum Nachhören:

Alfons Hasenknopf Teil 1

Alfons Hasenknopf Teil 2

 

Text: Homepage von Alfons Hasenknopf

Foto: Alfons Hasenknopf

Interview: Thomas Föckersperger - Radio FFR im Auftrag von Radio ISW

Regionalliga Bayern Der neue Trainer des TSV Buchbach steht fest
Regionalliga Bayern Der neue Trainer des TSV Buchbach steht fest
Online seit: 18-03-2019 | Autor: #Foecki

Buchbach: Markus Raupach neuer Trainer

Bobenstetter-Nachfolge geregelt: 42-jähriger A-Lizenz-Inhaber kommt im Juni

Fußball-Regionalligist TSV Buchbach kann einen Nachfolger für Anton Bobenstetter präsentieren, der nach insgesamt 19 Trainer-Jahren bei den Rot-Weißen zum Saisonende in die Sportliche Leitung wechselt: Der neue Mann an der Seite von Andreas Bichlmaier heißt ab Juni diesen Jahres Markus Raupach.

Der 42-Jährige hat bereits 2008 die DFB-A-Lizenz erworben und ist in Simbach Gymnasiallehrer für Sport und Mathematik. „Wir sind sehr froh, dass unser Trainerteam jetzt wieder komplett ist“, sagt Georg Hanslmaier. Der Sportliche Leiter ist überzeugt, dass „Raupach der richtige Mann ist, der zu Buchbach passt und die Philosophie des Vereins mitträgt.“

Raupach, der selbst beim FC Vilshofen, dem FC Starnberg, dem TSV Rottalmünster, der SpVgg Landshut, dem SV Hutthurm, dem FC Dingolfing und dem ASC Simbach im höherklassigen Amateurbereich gespielt hat, ist 2005 bei der U23 des FC Dingolfing als Trainer eingestiegen. Danach hat er eineinhalb Jahre den ASC Simbach in der Bezirksoberliga trainiert, ehe er Anfang 2011 zur U19 des SV Wacker Burghausen wechselte, die er zur Bayerischen Meisterschaft und zum Aufstieg in die Junioren-Bundesliga Süd/Südwest geführt hat. Seit August 2015 leitet er den Fußball-Stützpunkt am Tassilo-Gymnasium in Simbach. „Als das Anfrage aus Buchbach kam, musste ich nicht lange überlegen. Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder Anfragen von Bayernliga-Vereinen, aber zeitlich hat das bislang nicht gepasst. Jetzt habe ich beruflich und familiär den Freiraum, um so eine anspruchsvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue, anzunehmen“, so der Coach, der die Rot-Weißen gleichberechtigt mit Bichlmaier führen wird.

„Wir haben ja eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern, deswegen sind wir gespannt, welche Impulse der neue Coach setzen wird“, sagt Hanslmaier, der sich sicher ist, dass Raupach keine lange Anlaufphase braucht: „Mit Bichlmaier, Sepp Harlander und Roland Schreiner haben wir ein bestehendes Trainerteam, das den Verein von A bis Z kennt und sehr erfolgreich arbeitet, insofern muss das Rad ja nicht erfunden werden.“

Raupach, der viele Jahre auch für Eintracht Braunschweig gescoutet und Gegneranalyse betrieben hat, konnte sich unter anderem mit Hospitationen bei Torsten Lieberknecht (Braunschweig) und Markus Weinzierl (FC Augsburg) ebenso fortbilden wie beim Internationalen Trainerkongress des BDFL (Bund Deutscher Fußball-Lehrer), an dem er seit 2009 jährlich teilnimmt. „Durch Spielbeobachtungen in Schalding und Buchbach hat er einen ganz guten Überblick über die Regionalliga“, so Hanslmaier, der in der letzten Aprilwoche mit den Spielern Gespräche führen wird, deren Verträge auslaufen: „Das Gerüst des Kaders steht ja schon länger, jetzt sind wir so weit, dass wir in diesem Bereich weitermachen können. Wir wollen unsere verdienten Spieler möglichst halten, aber wir haben parallel dazu natürlich auch schon Kontakte zu weiteren möglichen Neuzugängen geknüpft. Diesen ganzen Themenbereich können wir jetzt also voll in Angriff nehmen.“

Text: Michael Buchholz

Foto: Christian Butzhammer

Damen Volleyball Bundesliga RR Vilsbiburg jetzt auf Tabellenplatz 5
Damen Volleyball Bundesliga RR Vilsbiburg jetzt auf Tabellenplatz 5
Online seit: 17-03-2019 | Autor: #Foecki

Mission erfüllt: Rote Raben stürmen mit 3:0-Sieg in Berlin auf Platz 5

Was für ein Wochenende für die Roten Raben! Nur 20 Stunden nach dem 3:2-Erfolg beim SC Potsdam gewannen sie beim VCO Berlin mit 3:0 (25:12, 25:21, 25:18) und holten somit 5 Punkte aus diesen beiden wichtigen Auswärtsspielen. Die tabellarischen Folgen sind erheblich und für das Team von Trainer Timo Lippuner überaus positiv: Einen Spieltag vor Ende der Bundesliga-Hauptrunde ist Vilsbiburg auf den seit Monaten ersehnten 5. Platz geklettert!

Nach den Strapazen in der zu Ende gehenden Woche schickte der Coach beim dritten Auswärtsspiel binnen fünf Tagen eine deutlich veränderte Anfangsformation aufs Feld: Neben Zuspielerin Ilka Van de Vyver, den Außenangreiferinnen Laura Künzler und Daria Przybylak sowie den Mittelblockerinnen Leonie Schwertmann und Jennifer Pettke begannen diesmal Maria Dancheva auf Diagonal sowie Annika Kummer als Libera.

Das neu zusammengestellte Team war sofort hellwach und schien den Sonntag Nachmittag vor 186 Zuschauern im Sportforum Berlin (darunter eine gefühlte Mehrheit von lautstarken Schlachtenbummlern aus Niederbayern) so kurz wie möglich halten zu wollen. 5:0, 16:7, 25:12 – im Eiltempo fegte der Raben-Express über die Gastgeberinnen hinweg, Laura Künzler verwertete per Hinterfeldangriff den Satzball.

Im 2. Durchgang gab der VCO ein kräftiges Lebenszeichen, und weil Vilsbiburg nicht mehr so fokussiert wirkte, war ein vorübergehender Rückstand die Konsequenz: Bei 14:18 wurde Channon Thompson eingewechselt, und die Präsenz der Top-Angreiferin aus Trinidad und Tobago führte dazu, dass die Raben sogleich mit 20:18 in Führung gingen und den Satz mit 25:21 eroberten.

Im Schlussabschnitt kehrten die Raben zur Anfangsaufstellung zurück und zogen ihr Ding letztlich ungefährdet durch. Zwar schrumpfte ein 8:2-Vorsprung auf 14:13, aber bei 18:13 war die Vorentscheidung gefallen – und bei 25:18 der Drei-Satz-Sieg unter Dach und Fach.

„Mission erfüllt!“, konnte ein zufriedener Timo Lippuner nach dem Matchball bilanzieren – und auf eine geschlossene Teamleistung verweisen, denn die fünf eifrigsten Punktesammlerinnen lagen sehr dicht beieinander: MVP Leonie Schwertmann sowie die gleichfalls überzeugenden Maria Dancheva und Jennifer Pettke verbuchten allesamt je 10 Zähler, Daria Przybylak 9 und Laura Künzler 8. „Jetzt haben wir die Ausgangslage, die wir wollten“, betonte der Trainer mit Blick auf die abschließende Partie am kommenden Samstag gegen Schwarz-Weiß Erfurt: „Wir haben es selbst in der Hand, Platz 5 zu sichern.“

Mit einem Dreier im letzten Spiel können die Raben (35 Punkte) den Sechsten Münster und den Siebten Aachen (beide 34) sicher auf Distanz halten. Und sogar der Sprung auf Rang 4, der Heimrecht im Playoff-Viertelfinale (ab 30./31. März) mit sich bringt, ist in diesem Fall noch möglich, wenn zeitgleich der Vierte Potsdam (37) bei Tabellenführer Stuttgart nicht gewinnt. Es zeichnet sich also ein packender letzter Spieltag ab.

 

Text: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Foto: Michael Stolzenberg - Rote Raben Vilsbiburg

Regionalliga Bayern Buchbach holt Dreier in Fürth
Regionalliga Bayern Buchbach holt Dreier in Fürth
Online seit: 17-03-2019 | Autor: #Foecki

Geburtstagskind Petrovic mit Doppelpack

Erster Buchbacher Sieg in Fürth – Auch Ammari trifft beim 3:0 an alter Wirkungsstätte

Na also, wer sagt’s denn! Im siebten Anlauf hat der TSV Buchbach den ersten Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth II eingefahren und ist wieder auf Platz sechs in der Fußball-Regionalliga Bayern geklettert. Mann des Tages war Mittelfeldregisseur Aleksandro Petrovic, der an seinem 31. Geburtstag gleich doppelt traf und so den Weg zum 3:0-Erfolg der Rot-Weißen ebnete.

Der Rekordspieler der Liga, der am Samstag zum 224. Mal in der Eliteliga Bayerns für den TSV Buchbach auflief, erzielte seine Treffer 62 und 63 und liegt damit auf Platz zwei der ewigen Torschützenlisten hinter dem Schweinfurter Adam Jabiri, der bei 64 Toren hält. „Super Stimmung im Bus, Geburtstagsfeier, das Punktepolster passt, was will man mehr“, freute sich Trainer Anton Bobenstetter auf der Heimfahrt aus Burgfarnbach.

Mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die nicht nur den ersten Sieg des Jahres unter Dach und Fach brachte, sondern auch die ersten Pflichtspieltore 2019 erzielte, war der scheidende Coach mehr als zufrieden: „Die Art und Weise, wie wir den Sieg errungen haben, war einfach überzeugend.“ Mit einem sehr forschen Beginn gelang es den Rot-Weißen das kleine Kleeblatt im Stadion auf der „Tulpe“ zu überraschen. „Wir haben in den ersten 20 Minuten viel Druck gemacht und haben einen spielerisch starken Gegner zu Fouls gezwungen. Das spricht für meine Mannschaft, wenn wir auswärts so auftreten können“, befand Bobenstetter, dessen Team auswärts nun schon eine komplette Halbserie ungeschlagen ist – die letzte Auswärtsniederlage setzte es am neunten Spieltag mit dem 1:2 bei Wacker Burghausen, das am kommenden Freitag um 19 Uhr zum Derby in der SMR-Arena gastiert.

Das dominante Buchbacher Auftreten führte nicht nur nach wenigen Minuten zur ersten Großchance durch Patrick Drofa, sondern auch in der 15. Minute zur ersten Gelben gegen Fürth. Bobenstetter: „Wir haben, wie schon im Heimstetten, im ganzen Spiel nicht eine Gelbe kassiert, weil wir kompakt und sehr diszipliniert agieren. Daran sieht man auch, wie sich die Mannschaft entwickelt hat. Alle arbeiten gegen den Ball und deswegen müssen wir nicht mehr so oft in die Situationen, in denen nur noch ein taktisches Foul hilft.“

Als Petrovic in der 33. Minute nach einer Ecke und einer nachfolgenden Flanke von Patrick Walleth zum 0:1 einnicken konnte, war das Momentum endgültig auf Seiten der Buchbacher, die sich nach Wiederbeginn entschlossenen Versuchen der Gastgeber ausgesetzt sahen. „Wir hatten in dieser Phase auch das Quäntchen Glück, dass wir diesen Druck ausgehalten haben, als die Bälle quer durch den Strafraum geflogen sind und Dani Maus immer wieder abtauchen musste“, musste Bobenstetter bei Chancen von Egson Gashi und Ilker Yüksel tief durchatmen. Auf der anderen Seite hätten die Buchbacher, unter anderen durch Maxi Bauer, auch schon die Vorentscheidung herbeiführen können.

Bei einem Distanzschuss von Mark Große an die Unterkante der Latte wäre den Grün-Weißen in der 74. Minute fast der Ausgleich gelungen, im Gegenzug machten die Rot-Weißen den Sack zu, als Sammy Ammari an alter Wirkungsstätte aus wenigen Metern seinen zehnten Saisontreffer markierte (75.). Nur vier Minuten später beschenkte sich Petrovic mit einem platzierten Flachschuss aus 16 Metern selbst zum zweiten Mal – sein sechster Saisontreffer, das 40. Tor in der laufenden Saison für die Buchbacher, die in den letzten neun Spielen nur vier Gegentore kassiert haben. Bobenstetter: „Wir spielen seit Jahren mit fast den gleichen Spielern mittlerweile einfach guten Fußball in einer Liga, die immer besser wird.“ Und in der, der Kultverein bei 37 Punkten neun Spieltage vor Schluss die achte Spielzeit schon so gut wie sicher gebucht hat.     

SpVgg Greuther Fürth II: Schaffran – Guthörl (55. Gashi), Sollfrank, Adlung, Bauer – Loo (69. Große), Kirsch, Abouchabaka (37. Danhof), Coskun – Yüksel, Jost. Trainer: Ruman.

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Brucia (84. Bahar) – Drofa, Walleth, Petrovic, Bauer (86. Breu) – Ammari, Denk (69. Rosenzweig). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 0:1 Petrovic (33.), 0:2 Ammari (75.), 0:3 Petrovic (79.)

Schiedsrichter: Hartl (Hacklberg)

Zuschauer: 135

Gelb: Guthörl, Yüksel, Loo / -

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

Regionalliga Bayern Buchbach will einen Sieg in Fuerth
Regionalliga Bayern Buchbach will einen Sieg in Fuerth
Online seit: 16-03-2019 | Autor: #Foecki

Buchbach will endlich ersten Dreier in Fürth

Schwarze Serie sollSamstag (16.03.) um 14 Uhr ein Ende nehmen – Zahlreiche Ausfälle

Sechs Mal ist der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern schon bei der SpVgg Greuther Fürth II vorstellig geworden, zu einem Sieg hat es bislang noch nie gereicht. Das soll sich am Samstag um 14 Uhr auf dem Konrad-Ammon-Platz des TSV Burgfarnbach ändern. „Das ist unser siebter Versuch in Fürth, sieben ist eine Glückszahl, deswegen hoffen wir auf einen Dreier“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Nach sieben Spielen ohne Niederlage ist andererseits die Serie der Rot-Weißen am vergangenen Freitag mit dem 0:1 gegen Schweinfurt zu Ende gegangen und zudem warten die Buchbacher noch auf den ersten Pflichtspielsieg des Jahres. „Serien enden und Serien beginnen. Wir wollen unsere Serie von drei Niederlagen und drei Unentschieden in Fürth beenden und eine neue Serie starten“, sagt Bobenstetter, dessen Team neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang und fünf Zähler Guthaben auf die Fürther hat.

Das Team von Trainer Petr Ruman hat nach der Auftaktniederlage beim Nachholspiel in Garching mit den Siegen gegen Aschaffenburg und in Augsburg die Abstiegszone verlassen und verfügt vor allem im Mittelfeld über jede Menge Zweitligaerfahrung. Der spielende Co-Trainer Daniel Adlung bringt es auf 298 Einsätze im der 2. Bundesliga, Tobias Mohr ist in dieser Saison schon 18 Mal fürs Greuther Zweitligateam aufgelaufen und Benedikt Kirsch hat auch schon 35 Mal Zweitligaluft fürs Kleeblatt geatmet. „Das starke Mittelfeld müssen wir irgendwie eindämmen. Das wird entscheidend sein“, weiß Bobenstetter, wo der Hebel anzusetzen ist.

Mithelfen kann dabei nach überstandener Grippe wieder Patrick Walleth, größere Sorgen haben die Gäste hingegen in der Defensive, in der Moritz Moser wegen einer Gelbsperre fehlt und Maxi Drum wegen einer starken Mittelfußprellung passen muss. Bobenstetter: „Er hat nach dem üblen Foul am Freitag noch durchgehalten, aber jetzt fällt er erst einmal aus. Wir hoffen bloß, dass das Syndesmoseband nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde.“ Drittes Sorgenkind neben den Langzeitverletzten Moritz Sassmann und Merphi Kwatu ist Maxi Hain, der wegen einer Innenbandverletzung im Knie zur Pause gegen Schweinfurt raus musste. Der Kapitän wollte am gestrigen Freitag erstmals wieder trainieren, ob es für einen Einsatz reicht, ist ungewiss. „Wenn drei Mann aus der Viererkette ausfallen, ist das natürlich nicht lustig, aber so ist halt Fußball. Notfalls müssen wir eben mit einer Dreierkette spielen“, sagt Bobenstetter.

Für Moser oder Hain wird wohl Thomas Leberfinger wieder nach hinten rücken, eventuell bekommt ja auch Nachwuchsmann Benedikt Orth seine Chance. Die Position von Drum könnte Christian Brucia übernehmen, so dass Maxi Bauer, Thommy Breu, Stefan Denk oder Samed Bahar vorne links in die Startformation rutschen werden.

Minimalziel der Rot-Weißen, die das Hinspiel nach Toren von Aleks Petrovic, Brucia und Breu mit 3:1 gewinnen konnten, ist ein Punktgewinn, um den Abstand auf die Fürther beibehalten zu können, mit dem erst dritten Sieg im 14. Vergleich könnten die Buchbacher nicht nur die schwarze Serie in Fürth beenden, sondern vor dem Derby nächste Woche gegen Burghausen auch einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Dazu müssten die Oberbayern aber im dritten Spiel des Jahres endlich das erste Tor schießen, das könnte an alter Wirkungsstätte ein Job für Sammy Ammari sein.

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Bild: Michael Buchholz - TSV Buchbach

50 Jahre Waldkraiburger Eishockey Legendenspiel in der Raiffeisen Arena
50 Jahre Waldkraiburger Eishockey Legendenspiel in der Raiffeisen Arena
Online seit: 15-03-2019 | Autor: #Foecki

DIE LEGENDEN TREFFEN SICH UND FEIERN DEN 50. GEBURTSTAG DES WALDKRAIBURGER EISHOCKEYS

50 Jahre Eishockey in Waldkraiburg- wenn das kein Grund zum Feiern ist. Am 16. März feiern die Löwen ihren runden Geburtstag mit einer großen Sause samt Legendenspiel. Im Rahmen dieser Party wird auch der aktuelle Kapitän Daniel Hämmerle verabschiedet und man möchte zurückblicken auf die zum Großteil durchaus erfolgreiche Geschichte des sportlichen Aushängeschilds der Industriestadt Waldkraiburg.

Als sich im Winter des Jahres 1968 eine Gruppe um den Miesbacher Heini Hitzenberger, Manfred Ahnert und Günther Pfohl- Großvater vom aktuellen Nationalspieler und DEL-Profi Fabio Pfohl- zusammenfand und die Eishockeyabteilung im VFL Waldkraiburg ins Leben rief, hätte man vielleicht davon geträumt, aber es sicher nicht für möglich gehalten. Nämlich dass daraus einmal ein Verein würde, der große Erfolge feiern und sogar in der 2. Bundesliga vertreten ist und gleichzeitig ein Klub hier seine Anfänge nimmt, bei dem spätere deutsche Nationalspieler ihre ersten Schritte machen. Doch genau so kam es und die Geschichte des Waldkraiburger Eishockeys ist- auch wenn im letzten Winter nicht alles so erfolgreich war- eine, die sich sehen lassen, auf die jeder in Waldkraiburg stolz sein kann und eine, die in diesen unruhigen Zeiten beweist, was erfolgreiche Integration bewirken kann. Der Großteil der „ersten“ Eishockeyspieler waren damals nämlich Spätaussiedler der ehemaligen Tschechoslowakei, gemeinsam mit einigen Waldkraiburgern. Sie legten den Grundstein für das heutige Eishockey in der Industriestadt und ab der Saison 1971/72, zu der auch die heutige Raiffeisen Arena, damals noch als offene Kunsteisbahn, eröffnet wurde, nahm man am Spielbetrieb in der Kreisklasse teil. Gemeinsam mit dem ESC Dorfen, dem EHC München, dem EC Königsdorf, dem EC Gaißach, dem EC Höhenkirchen und dem EV Rosenheim 2. Im Kader standen damals unter anderem die Torhüter Vit und Dedek, in der Defensive Georg Schindler, Adi Müller, Adi Hübel, Miro Tesinsky, Edi Dedek, im Angriff unter anderem Peter Ullmann – Vater des über 220-maligen deutschen Nationalspielers und heutigen DEL-Profi Christoph Ullmann – die Schwarzer-Brüder Paul und Georg, Ernst Fischer, Franz Spacek und der heute noch oft und gern im Stadion gesehene Peter Hoff. Um nur einige zu nennen. Gründervater Hitzenberger stand damals an der Bande, Co-Trainer und später Cheftrainer war Verteidiger Adi Müller.  Der denkt heute noch gerne an die damalige Zeit zurück: „Zuerst hatten wir eine Eisplatte am Volksfestplatz, dann kam das Stadion und bei der Eröffnung war ich Kapitän“ erinnert sich Müller. „Mit den verschiedenen Nationalitäten hat das einwandfrei funktioniert“ so Müller weiter, der auch im Nachwuchs viele Spieler trainierte und später in Gendorf und Trostberg beim Eishockey Aufbauhilfe leistete.

Bereits nach drei Jahren gelang der erstmalige Aufstieg der Vereinsgeschichte in die Landessliga, gefolgt von zwei weiteren direkt in die Regionalliga. 1983 ging es erstmals in die drittklassige Oberliga, nach zwei Jahren gelang sogar die Sensation mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Trotz sportlichen Klassenerhalts wurde im Sommer 1986 aber wieder in die Landesliga Bayern zurückzogen. Nach zwei Spielzeiten war die Mannschaft erneut in die Regionalliga aufgestiegen und 1990 war man dann wieder in der Oberliga Süd. 1991 spaltete sich schließlich die Eishockeyabteilung vom Hauptverein ab und war von nun an als EHC Waldkraiburg aktiv. „Das waren viele erfolgreiche Jahre und auch wenn es immer wieder mal Abstiege gab, sind wir auch immer wieder aufgestiegen und haben viele eigene Spieler herausgebracht“ erklärt EHC-Urgestein Adi Müller.

In all den Jahren war Georg „Schorsch“ Koller im Verein in erster Linie als Chef-Einkäufer aktiv und dabei lotste er zahlreiche Spieler der Extraklasse nach Waldkraiburg. Jamie Hanlon machte 1991 in 42 Oberliga-Spielen 121 Scorerpunkte (81 Vorlagen), spielte später in der DEL für Krefeld. Außerdem holte er aus Übersee Spieler wie Mike Taylor, Edward Neighbours, Douglas Owen, Jeff Tessier, Mark McGuire, Eric Stokes, Brad Scott, Mark Lori, Robert Giffin, John Goodman, Ritchie Herbert, Paul Pedinelli, Steve Schäfer, Andrew Steward, Scott McDonald, Kelly Morel, Scott Nichol oder Jeff Mead. Aber auch aus Schweden, der damaligen Tschechoslowakei oder Russland wurden Spieler geholt- die werden aber überstrahlt von einem einzigen Spieler, der heute noch in Waldkraiburg ist und auch beim Legendenspiel nicht fehlen darf: Zdenek Cech. Mit 319 Toren und 285 Vorlagen in 249 Spielen ist er Führende in der vereinsinternen Scorerliste. Der heute 59-Jährige kam 1993 nach Waldkraiburg und wenn man an Spieltagen freundlich fragt, schenkt er einem in der Stadiongaststätte auch mal ein Bier aus.

Viele Gründe zum Trinken und Feiern hatte man auch nach der Abspaltung vom VFL als EHC Waldkraiburg „Die Löwen“. Und das nicht nur, weil man mit Rainer Zerwesz, Martin Walter, Christoph Ullmann, Markus Draxler oder Fabio Pfohl Spieler in die DEL brachte, die zum Teil heute noch aktiv sind und Nationalspieler wurden. Es wurden auch zahlreiche Titel geholt: Nach Oberliga und Regionalliga wurde man mit der Einführung der DEL in die neue 2. Liga Süd, damals drittklassig, eingestuft. Dieser gehörte man bis 1999 an, dann zog man sich wieder in die Landesliga zurück, um dann ab 2002 in der viertklassigen Bayernliga, der höchsten Spielklasse im Freistaat vertreten zu sein. Es begann eine der erfolgreichsten und beständigsten Zeiten des Waldkraiburger Eishockeys mit dem Vizemeistertitel 2006, dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft 2008, nach dem „Betriebsunfall Abstieg 2010“ der Gewinn des bayerischen Pokals und der direkte Wiederaufstieg 2011, die Meisterschaft 2016 und der Oberliga Aufstieg. Dort hielt man im ersten Jahr die Liga mit dem Gewinn der bayerischen Playoff-Meisterschaft und damit ist man aktuell auch bayerischer Rekord-Titelträger. Wenngleich in der letzten Saison der Abstieg aus der Oberliga in die Bayernliga erfolgte, so kann man auf eine mehr als erfolgreiche Zeit in den 50 Jahren Eishockey in Waldkraiburg zurückblicken. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass es immer wieder nach oben geht, denn Löwen geben niemals auf! Da ist sich auch einer der Ersten, die in Waldkraiburg Eishockey spielten sicher: „Solche schwierige Situationen passieren leider immer einmal. Aber wir haben uns immer wieder darappelt. Das wird auch jetzt so sein“ gibt sich Adi Müller optimistisch und zuversichtlich.

Grund genug in jedem Fall, den runden Geburtstag gebührend zu feiern! Mit einem bunten Rahmenprogramm, Freibier und vielen ehemaligen verdienten Akteuren, die sich dann auch noch auf dem Eis duellieren werden steigt am 16. März die große Sause! Außerdem nimmt man Abschied von einem ganz Großen des Waldkraiburger Eishockeys, nämlich Kapitän Daniel Hämmerle, der knapp 500 Spiele im Seniorenbereich für die Löwen bestritten hat. Zum Legendenspiel kommen zahlreiche Akteure der letzten 30 Jahre sowie Teile der Meistermannschaften von 2008 und 2016. Mit dabei sind unter anderem ehemalige Löwen-Akteure wie Zdenek Cech Senior, Rudi Cranz, Richard „Ritchie“ Herbert, Hans Haider, Vaclav Ruprecht, Markus Draxler, Josef „Peppi“ Müller, Vitus Mitterfellner, Thomas Rohrhofer, Martin Walter, Christian Waldmann, Stefan Rohm, der Meisterkapitän von 2008 Nikolas Köttstorfer, Niko Bunck, Sergej Hatkevitch, Rainer Zerwesz, Peter Richter, Martin Führmann, Florian Feistl, Andreas Paderhuber, Daniel Hilpert und Max Kaltenhauser. Los geht’s am 16. März um 16 Uhr. Vor der Raiffeisen Arena wird gegrillt, außerdem gibt es für die Kids eine Hüpfburg und  Torwandschießen. Ab Spielbeginn um 18 Uhr gibt es Freibier, in den Drittelpausen werden Spiele durchgeführt, nach der Partie folgen Trikotversteigerung und die große After-Game-Party mit allen Spielern in der Löwenbar. Und damit sich auch keiner Gedanken über seinen Führerschein machen muss, wird ein Shuttle-Service eingerichtet.  Für Daniel Hämmerle wird es das große Abschiedsspiel, das ein herausragender und langjähriger Spieler wie „Hämmer“ verdient hat.

In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert.

„Ein Spieler wie Daniel hat einen würdigen Rahmen zum Abschied verdient“ erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose. „Das Alter hat man ihm eigentlich nie angemerkt, auch nicht nach dem Aufstieg in die Oberliga- es hatte eher etwas von einem guten Wein, der im Alter sogar noch besser wird. Mit genau so einem Glas will ich dann auch mit ihm auf seine tolle Karriere bei uns anstoßen“ so Klose weiter. Auch für die Fans, die nach dem durchwachsenen letzten Jahr viel mitmachen mussten, möchten Klose und das Präsidium etwas bieten, um sich zu bedanken für die Unterstützung in den schweren Monaten.  Im Fokus steht der 50. Geburtstag und die an vielen Stellen doch sehr erfolgreiche Geschichte des EHC Waldkraiburg und natürlich der Abschied von Daniel Hämmerle. Die Löwen freuen sich, gemeinsam mit den Fans einen unvergesslichen Tag zu erleben und auch für Adi Müller, den ersten Kapitän des EHC Waldkraiburg beim ersten Spiel in der heutigen Raiffeisen Arena, gibt es auf die Frage, ob er am 16. März dabei ist nur eine Antwort: „Ja freile!“

 

Text: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Foto: Paolo Del Grosso - EHC Waldkraiburg

Waldkraiburg Eishockey Fuer Daniel Haemmerle ein Abschiedsfest
Waldkraiburg Eishockey Fuer Daniel Haemmerle ein Abschiedsfest
Online seit: 14-03-2019 | Autor: #Foecki

DANIEL HÄMMERLE MACHT SCHLUSS – DAS GESICHT DER LÖWEN WIRD MIT GROSSER SAUSE VERABSCHIEDET

Die Eishockey-Saison 2018/ 2019 ist zu Ende und auch wenn diese Spielzeit der Löwen mit dem Abstieg aus der Oberliga in die Bayernliga alles andere als erfolgreich war, so gibt es am 16. März doch noch ein echtes Highlight. Der EHC feiert 50 Jahre Eishockey in der Industriestadt und verabschiedet im Rahmen eines überragenden Legendenspiels seinen Kapitän Daniel Hämmerle, der nach knapp 500 Spielen im Seniorenbereich die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen und sich nun wichtigeren Dingen widmen wird.

Mit einem weinenden aber auch mit einem lachenden Auge, blickt „Hämmer“ auf seine Laufbahn im Eishockey zurück. In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“ und stieg direkt wieder auf. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert. „In erster Linie bin ich traurig, dass die Zeit zu Ende ist. Aber ich hab das jetzt lange genug gemacht und bis auf ein paar Verletzungen bin ich auch gut durchgekommen, worüber ich auch sehr froh bin“ erklärte Hämmerle. „Dass ich so gesund aufhören kann und noch alles dran ist- bis auf ein paar Zähne- ist auch wichtig, denn es gibt auch ein Leben danach und das sind hoffentlich noch ein paar Jahre. Dass so eine Saison nicht schön war, ist klar, aber das erleichtert mir das Aufhören. Da habe ich schon viele Nerven liegen gelassen. Natürlich wäre es schöner, aufzuhören mit einer tollen Saison, dann wird’s aber noch schwieriger. So war es vielleicht gar nicht so schlecht“ so der 36-Jährige weiter. Vor der Saison waren die Erwartungen im Umfeld und auch im Team groß, doch man sei nie richtig in Tritt gekommen und „damit, dass das Ganze so schief läuft, hat keiner gerechnet. Doch aus finanziellen Gründen ist es wahrscheinlich besser, dass der Abstieg besiegelt ist und der EHC einen Neuaufbau vollziehen kann, was ich mir auch sehr wünschen würde“ so Daniel Hämmerle, der durch seinen Vater Franz zum Eishockey kam. „Der hat hier auch schon gespielt hat. In glorreichen Zeiten bis zur zweiten Bundesliga hoch. SO kommt man dann zum Eishockey.“

Dass der EHC Waldkraiburg nun seinen 50. Geburtstag feiert und ihn im Rahmen des Legendenspiels auch mit großer Kapelle verabschiedet findet Daniel Hämmerle klasse. „Es gab noch nicht so viele Spieler, für die der Verein sowas organisiert hat und das ehrt mich sehr. Ich hoffe, dass es ein gelungenes Fest und auch für mich ein gebührender Abschluss wird. Nach so einer Saison nochmal ein schönes Eishockeyfest feiern  und ich denke es ist auch interessant, die Spieler von früher zu sehen. Da werden wir Spaß haben!“ Und die 50 Jahre sind gerade im Eishockeysport etwas Besonderes: „Da hat es viele Vereine gegeben, die sind inzwischen wieder von der Bildfläche verschwunden. Ich finde es auch unglaublich wichtig, dass es den Verein gibt, wir haben ein super Stadion, ein eigentlich sehr, sehr gutes Umfeld und ich hoffe, dass es auch noch weitere 50 Jahre Bestand hat. Viele Kinder und Jugendliche können ihren Sport ausüben und auch die Zuschauer kriegen einigermaßen vernünftiges Eishockey zu sehen. Wäre schade, wenn das die nächsten Jahre den Bach runtergeht“ legt sich Hämmerle für den EHC Waldkraiburg fest.

Er selbst hat in der Zeit im Herrnbereich in den letzten 16 Jahren so ziemlich alles erlebt, was man mitnehmen kann. Es ist eine große Karriere, die am 16. März offiziell zu Ende geht. „In meiner Laufbahn war wirklich alles dabei und ich muss sagen, für mich war der Verein immer sehr wichtig. Schon im Kindesalter. Jeder der Mannschaftssport macht, weiß, dass man da viel fürs Leben lernt. Du lernst teamfähig zu sein und das ist extrem wichtig und prägt dich auch fürs Leben in meinen Augen. Der Verein hat mir viel gegeben über die Jahre und ich habe ein bißchen was zurückgegeben (lacht). Für mich gab es viele schöne Momente, aber auch bittere Momente: Der Abstieg in die Landesliga, der Wiederaufstieg in die Bayernliga, dann da ein paar härtere Jahre bis Rainer Zerwesz als Trainer in den Vordergrund gerückt ist. Er hat das Ganze auch in Sachen Training in professionelle Bahnen gelenkt. Er hatte großen Anteil am Aufschwung beim EHC, gekrönt mit Bayerischer Meisterschaft 2016 und dem Aufstieg in die Oberliga.“ Dies sei laut Hämmerle das Highlight seiner Laufbahn gewesen, gerade weil der Titel auf so herausragende Weise zustande kam und es auch neben dem Eis stimmte. „Das Meisterjahr kann man nicht toppen. Ich hab noch nie in einer so coolen Mannschaft wie damals gespielt, denn da war auch nicht alles rosig und wir hatten viele Verletzte- kurzzeitig waren wir sogar 12. Aber am Ende waren wir auf Platz 2 und die Dinge haben ihren Lauf genommen mit dem Pokal am Ende.“

Den Pokal hatte er eigentlich schon eher ins Visier genommen und erzählt eine kleine Anekdote von vor knapp 12 Jahren. „2007 bin ich nach Schweinfurt gewechselt und ich dachte, ich mache das, um die Meisterschaft zu holen“ erinnert er sich heute mit einem Grinsen zurück. „Es war dann natürlich ganz bitter ausgerechnet gegen Waldkraiburg in den Playoffs im Halbfinale auszuscheiden im Halbfinale und dann wurden die Löwen auch noch Meister.“ Nach dieser Saison war das Schweinfurt-Kapitel wieder beendet und er kehrte zu den Löwen zurück. „Wir hatten auf dem Papier wirklich eine sehr, sehr gute Mannschaft. Schlussendlich wurde dann Schweinfurt Meister in dem Jahr und ich musste mir natürlich einiges anhören. Von Schweinfurter und von Waldkraiburger Seite- sobald ich weg war, war der Erfolg da (lacht). Für mich war es bitter,  aber im Nachhinein schmunzle ich drüber, denn irgendwann hab ich ja doch noch den Titel geholt“ erinnert er sich heute zurück.

Über all die Jahre war Daniel Hämmerle ein herausragender Spieler für den EHC Waldkraiburg und einer, der eine Ära bei den Löwen mit geprägt hat. Mit Übersicht, viel Gefühl und großartiger Technik wurde er über die Jahre immer besser, könnte jetzt auch mit 36 sicher noch ein paar Jahre spielen. Nach dem Abstieg hielt er den Industriestädtern die Treue, führte das Team direkt zurück in die Bayernliga. Im Sommertraining immer einer der Fleißigsten, in der Saison auf wie neben dem Eis vorbildlich und auch von den Gegner geschätzt und respektiert. „Hämmerle, du bist ein guter Spieler. Ich will Dich haben“ entgegnete ihm 2012 der damalige Dorfen-Trainer John Samanski in den Katakomben des Erdinger Stadions, in das der EHC wegen der Eisstock-WM ausweichen musste. Er bekam ihn in der Folgesaison tatsächlich, doch diesen Irrweg korrigierte Hämmerle schnell wieder, im Herzen war und bleibt er immer ein Löwe.

Nun freut er sich aber auf die Zeit nach dem Eishockey und das Leben neben dem Eis: „Ich werde im Laufe des Jahres zu meiner Verlobten nach Amsterdam gehen um dann ein gemeinsames Leben zu führen“ verrät Hämmerle. „Durch das Eishockey hat das in den letzten Jahren schon gelitten und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie das mitgemacht hat. Aber jetzt ist es auch gut. Ich werde mir dort einen Job suchen und wo es uns dann hin verschlägt, wird man sehen. Aber ich freue mich auf die viele Freizeit. Zeit zum Reisen und für Dinge haben, für die man als Eishockeyspieler sonst acht Monate im Jahr keine Zeit hat. Reisen, viel angeln und Familienplanung steht dann auch im Vordergrund“ so Hämmerle mit einem Lachen. Der EHC Waldkraiburg freut sich auf eine tolle Geburtstagsfeier am 16. März ab 16:00 Uhr in der Raiffeisen Arena. Mit buntem Rahmenprogramm und einem Legendenspiel mit vielen tollen ehemaligen Akteuren des EHC. Im Mittelpunkt stehen soll und wird aber die Nummer 28 der Löwen, Daniel Hämmerle stehen- auch mit seinen 171 Zentimetern definitiv einer der Größten des Waldkraiburger Eishockeys.

 

Foto: Paolo Del Grosse - EHC Waldkraiburg

Text: Michael Gössl - EHC Waldkraiburg

Foeckis Talk Das neue Unertl Weissbierzelt auf dem Traditionsvolksfest in Muehldorf
Foeckis Talk Das neue Unertl Weissbierzelt auf dem Traditionsvolksfest in Muehldorf
Online seit: 12-03-2019 | Autor: #Foecki

Föckis Talk Spezial: Das neue Unertl Weißbierzelt in Mühldorf

Das Weißbierzelt auf dem Mühldorfer Volksfest bekommt in diesem Jahr einen neuen Festwirt. Bräu Wolfgang Unertl wird auch als Festwirt auf dem Mühldorfer Volksfest aktiv. Im Rahmen des Getränkelieferungsvertrags zwischen der Stadt Mühldorf und der Unertl AG ist festgelegt, dass die Brauerei einen Festwirt für das Weißbierzelt stellen muss.

Nach dem Rückzug von Alfons Schuhbeck, der an die Grenzen seiner Kapazität gestoßen ist, wurde ein neuer Festwirt im Weißbierzelt gesucht.

Er wird Festwirt. Die Küche wird unterverpachtet an den Catering/Partyservice Metzgerei Lang aus Bad Birnbach. Zelt der Firma Hinter wird wieder als Weißbierzelt aufgestellt. Dazu kommt die Firma Markus Leserer, die für die Hendl wieder im Weißbierzelt zuständig sein wird. Fest steht auch, dass das Zelt der Firma Hinter wieder als Weißbierzelt aufgestellt wird. „Wir kommen zurück zu unseren Wurzeln. Die Traditionen, die meine Mutter Ingrid Unertl und mein Vater Wolfgang Unertl über lange Jahre unseren Gästen geboten haben, sollen wieder in das Weißbierzelt zurückkehren“, sagte Wolfgang Unertl.

Mit Metzgermeister Maximilian Lang und Partner Benno Sigl hat Wolfgang Unertl ein junges Team für das Volksfest 2019 in Mühldorf zusammengestellt

 

Zum Interview von Radio FFR

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Text: Mühldorfer Anzeiger - OVB Online

Foto: Erwin Mertl - UNERTL Mühldorf

Interview: Thomas Föckersperger - Radio FFR im Auftrag von Radio ISW

BEV Verzahnungsrunde EHC Waldkraiburg verabschiedet sich aus der Oberliga
BEV Verzahnungsrunde EHC Waldkraiburg verabschiedet sich aus der Oberliga
Online seit: 10-03-2019 | Autor: #Foecki

Die letzten beiden Spiele des EHC Waldkraiburg in der Oberliga

Der Spielbericht vom Sonntag:

NIEDERLAGE ZUM SAISONENDE IN GARMISCH

Mit einer 3:8 Niederlage beim SC Riessersee hat sich der EHC Waldkraiburg am Sonntag in die Sommerpause verabschiedet. Michael Rimbeck, Daniel Hämmerle und Leon Decker waren dabei die Torschützen für die Löwen, die sich nun neu aufstellen und im kommenden Winter in der Bayernliga wieder angreifen werden. Am kommenden Samstag wird Daniel Hämmerle ab 16:00 Uhr im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Waldkraiburger Eishockeys und mit einem Legendenspiel verabschiedet- hierbei will man mach einem Jahr zum Vergessen bereits auf die kommende Saison einschwören.

Es war das letzte Spiel der Saison, noch dazu gegen einen starken Gegner. Die Löwen, die mit insgesamt 11 Spielern nach Garmisch gereist waren, verkauften sich aber den Umständen entsprechend gut. Knapp sieben Minuten brauchte Riessersee, um mit Daniel Reichert in Führung zu gehen (06:51), Aziz Ehliz besorgte dann das 2:0 (16:07). Für die Löwen traf dann noch vor der ersten Pause der langjährige Riesserseeer Michal Rimbeck zum 1:2 aus Sicht des EHC (19:46), doch im zweiten Abschnitt zog Garmisch davon.

Florian Vollmer (23:55), Moritz Miguez (26:06), Leon Müller im Powerplay (38:58) und  erneut Miguez (39:33) trieben dem Spielstand in die Höhe und so gingen die Gastgeber mit einer beruhigenden 6:1-Führung in die zweite Pause.

Daniel Reichert erhöhte nach knapp zehn Minuten im letzten Drittel dann sogar auf 7:1 (49:38), die Löwen zeigten jedoch abermals Charakter und wenn es auch sonst nicht viel zu Feiern gab im letzten Winter, kann man darauf stolz sein. Kapitän Daniel Hämmerle, der am kommenden Samstag ab 16:00 Uhr mit einer großen Sause verabschiedet wird, verkürzte erst auf 2:7 (51:33), Youngster Leon Decker setzte als positive Saisonüberraschung der Löwen den Schlusspunkt für den EHC zum 3:7 (54:18). Den letzten Treffer der Saison erzielte aber Garmisch mit dem 8:3 von Tobias Eder (56:47), gut drei Minuten vor dem Ende.

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 18. Spieltag. SC Riessersee - EHC Waldkraiburg 8:3 (2:1/ 4:0/ 2:2).

Tore: 1:0 06:51 Reichert D. (Radu A., Glemser M.), 2:0 16:07 Ehliz A. (Miguez M., Müller L.), 2:1 19:46 Rimbeck M. (Hämmerle D., Rott T.), 3:1 23:55 Vollmer F. (Eder T.), 4:1 26:06 Miguez M. (Mittermaier L., Wachter P.), 5:1 38:58 Müller L. (Reichert D., Glemser M. PP1), 6:1 39:33 Miguez M. (Ehliz A., Imminger F.), 7:1 49:38 Reichert D. (Federolf G.), 7:2 51:33 Hämmerle D. (Rott T., Lode F.), 7:3 54:18 Decker L. (Rimbeck M., Rott T.), 8:3 56:47 Eder T. (Vollmer F., Maurer U.). Strafen SC Riessersee 4 Strafminuten, EHC Waldkraiburg 4 Strafminuten. Zuschauer: 2548

Der Spielbericht vom Freitag:

DIE LUFT IST RAUS BEI DEN LÖWEN

Eine heftige Klatsche musste der EHC Waldkraiburg am Freitag im letzten Heimspiel der Saison in der Raiffeisen Arena gegen Landsberg hinnehmen. Die Löwen unterlagen den Riverkings vom Lech sage und schreibe mit 3:11, zeigten in den Schlussminuten wahre Auflösungserscheinungen, waren aber auch mit gerade einmal 12 Feldspielern angetreten.

Zahlreiche Erkrankungen - Tobias Thalhammer, Nico Vogl, Michail Sokolov und Kevin Yeingst- sowie die Nicht-Verfügbarkeit von Lucas Wimmer, Patrick Zimmermann und Tim Ludwig mussten die EHC-Trainer Alex und Sergej Piskunov hinnehmen, entsprechend schnell war klar, das es gegen die Riverkings aus Landsberg richtig schwer werden würde. Im ersten Drittel aber sah es noch nicht nach der heftigen Klatsche aus, die es später werden würde, denn Bobby Chaumont brachte die Löwen kurz vor der ersten Drittelpause in Überzahl mit 1:0 in Führung (18:26).

Ab dem zweiten Abschnitt aber war es um den EHC geschehen und die Riverkings jagten die Löwen am Nasenring durch die Manege. Dejan Vogl erzielte früh den Ausgleich zum 1:1 (21:31), wenig später sorgte Michael Fischer in Unterzahl für die Landsberger Führung (25:27). Daniel Menge im Powerplay (29:41) und Dennis Sturm (30:17) trieben den Spielstand dann weiter in die Höhe und nachdem Bobby Chaumont mit dem zweiten Waldkraiburger Tor nochmals Hoffnung aufkeimen ließ (33:18), ließ sich Landsberg nicht lange bitten: Fischer stellte mit seinem zweiten Tor des Spiels erst auf 5:2 (35:36), Markus Kerber traf zum 6:2 (39:50) kurz vor dem zweiten Pausentee, der den Löwen sicher nicht geschmeckt haben dürfte.

Im letzten Drittel hatten die Gäste aber noch immer nicht genug, blieben gnadenlos und trafen weiter gegen Waldkraiburger, die sich nun zunehmend auflösten in Sachen Defensivarbeit. Menge traf früh bereits in Überzahl zum 7:2 (40:23), Mika Reuter keine drei Minuten später zum 8:2 (42:59). Tyler Wiseman, der zuletzt maximal Bekannte auf dem Eis getroffen hatte, durfte für die Playoffs dann auch Selbstvertrauen tanken und erzielte  das 9:2 (43:55) und das 11:2 (55:10), dazwischen hatte es Florian Reicheneder für den HCL zweistellig gemacht (46:48). Den Schlusspunkt setzte aber wenigstens ein Waldkraiburger, nämlich Christof Hradek 260 Sekunden vor dem Ende (55:40), aufgelegt vom an diesem Abend extrem alleingelassenen Löwen-Keeper Korbinian Sertl.

Eishockey Oberliga Verzahnungsrunde 2018/ 2019, 17. Spieltag. EHC Waldkraiburg - HC Landsberg 3:11 (1:0/ 1:6/ 1:5).

Tore: 1:0 18:26 Chaumont R. (Rimbeck M. Seifert P. PP1), 1:1 21:31 Vogl D. (Wedl T.), 1:2 25:27 Fischer M. (Vogl D. SH1), 1:3 29:41 Menge D. (Vogl D., Carciola F. PP1), 1:4 30:17 Sturm D. (Reicheneder F.), 2:4 33:18 Chaumont R. (Verenis P.), 2:5 35:36 Fischer M. (Wedl T., Schedlbauer C.), 2:6 39:50 Kerber M. (Neal D., Gäbelein S. PP1), 2:7 40:23 Menge D. (Carciola F., Geisberger A. PP1), 2:8 42:59 Reuter M. (Reicheneder F., Sturm D.), 2:9 43:55 Wiseman T. (Curmann S.), 2:10 46:48 Reicheneder F. (Fischer T.), 2:11 55:10 Wiseman T. (Menge D.), 3:11 55:40 Hradek C. (Sertl K.). Strafen: EHC Waldkraiburg 11 Strafminuten + 20 Minuten (Huber J., unkorr. Körperangriff), HC Landsberg 8 Strafminuten. Zuschauer: 523

Die Pressekonferenz vom Freitag:

 

Foto: Paolo Del Grosso - EHC Waldkraiburg

Texte: Michael Gößl - EHC Waldkraiburg

Video: Paolo Del Grosso - WHC Waldkraiburg

Foeckis Talk Die Troglauer Die Rockband aus der Oberpfalz
Foeckis Talk Die Troglauer Die Rockband aus der Oberpfalz
Online seit: 09-03-2019 | Autor: #Foecki

Foeckis Talk mit den Troglauer

Die Troglauer Buam (später „Troglauer“) sind eine deutsche Rockband, die sich 2004 in Troglau bei Kastl im Landkreis Tirschenreuth, in der Oberpfalz (Bayern) gründete. Zunächst als reine Coverband, mischten sie Elemente der Volksmusik mit modernem und klassischem Rock-Song. Die Band selbst nennt diese Kombination „Heavy Volxmusik“. Später kamen auch Eigenkompositionen der Gruppe hinzu.

Der Bandname bezieht sich auf den Gründungsort, wo auch die „Muhbarack“, der ursprüngliche Probenraum der Band, steht. Dieser ist stilecht in einem alten Kuhstall untergebracht.

Bereits seit 1995 musizierten Danny, Mike, Nicki und Roy zusammen in der Coverband „Promise“. Sie teilten sich den Probenraum mit einer anderen Coverband „Voices“, in der Domml sang und Willi Schlagzeug spielte.

Zunächst waren die Troglauer als Spaß-Projekt für einen einmaligen Auftritt am 4. Juli 2004 gedacht. Mit der Zeit mehrten sich die Bühnenaktivitäten der Troglauer, so dass alle Musiker ihre ursprünglichen Bands aufgaben und nur noch bei den Troglauern spielten.

Das Auftrittsgebiet der Troglauer weitete sich auf ganz Bayern und Teile Österreichs aus, so dass sie innerhalb von vier Jahren vor mehr als 400.000 Zuschauern gespielt hatten.

Am 2. April 2008 gaben die sechs Oberpfälzer auf ihrer Website bekannt, dass sie beim Majorlabel Ariola (Sony BMG) einen Plattenvertrag unterschrieben haben.

In den Folgemonaten wurde das Erstlingswerk Heavy Volxmusic in Hamburg von Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff produziert, die auch für die größten Hits der Zillertaler Schürzenjäger verantwortlich sind.

Am 4. Juli 2008, genau vier Jahre nach der ersten Show, erschien das 14 Stücke umfassende Werk und stieg auf Platz 47 in die deutschen Albumcharts ein; in Bayern sogar auf Platz 3. In der Abendschau des Bayerischen Fernsehens am 12. August 2008 konnte man die Troglauer zum ersten Mal im nationalen Fernsehen sehen. Außerdem trat das Sextett am 24. August 2008 beim TSV 1860 München in der Münchner Allianz Arena und am 21. September 2008 im ZDF-Fernsehgarten auf. Am 19. Juni 2009 konnten sie dann bei MTV Home in Berlin bereits einen Song ihrer zweiten CD einem deutschlandweiten Publikum. Des Weiteren waren sie auch zu Gast beim großen ZDF Sommer OpenAir 2009 mit Marianne und Michael. Die zweite CD Heavy Volxmusic – Die 2te erschien am 3. Juli 2009 und konnte erneut auf Anhieb in die deutschen CD-Charts einsteigen und belegte Platz 59. Zu Beginn des Jahres 2010 kam es in einer Kooperation mit dem singenden Frisör Tim Toupet zu einer Neuauflage des Bobfahrerlieds (im Original von Willy Michl), welches als Team-Mix auf dessen CD-Single erschien und sich so in den Charts platzieren konnte. Im September 2010 erschien dann die Troglauer Version des Haberfeldtreibers, welche im bayerischen Raum bereits früher durch Hanse Schoierer bekannt gemacht wurde. Die Single konnte erneut in die deutschen Charts einsteigen (Platz 1) und schaffte sogar in Den Schlagern der Woche (offiz. bayerische Singleverkaufshitparade) auf Bayern 3 einen 18. Platz.

Im Februar 2011 traten die Troglauer im musikalischen Rahmenprogramm der Alpinen Skiweltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen auf und führten erstmals eine Coverversion des Songs Mamma Maria von Ricchi e Poveri für Maria Höfl-Riesch live auf. Das Lied heißt Ma Ma Maria Riesch und lief fortan bei jedem Zieleinlauf von Höfl-Riesch während der WM.

Der Song Bauer sucht Frau aus dem Debütalbum Heavy Volxmusic von 2008 wurde Trailersong zur siebten Staffel der Doku-Soap Bauer sucht Frau des deutschen Fernsehsenders RTL.

2012 erschien das dritte Studioalbum der Troglauer. Geboren in Troglau landete in den Charts auf Platz 42.

Zur Alpinen Skiweltmeisterschaft 2013 in Schladming schrieben die Troglauer erneut einen WM-Song für Maria Höfl-Riesch – MARIA – The Elegance Of Speed. Dieses Lied wurde von Maria Höfl-Riesch zu ihrer Hymne gekürt.

Zu den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi nahmen die Troglauer (jetzt bei Telamo unter Vertrag) erneut Willy Michls Bobfahrerlied auf und drehten mit dem deutschen Bob-Olympiateam ein dazugehöriges Musikvideo.

Im März 2014 konnte dann sogar Premiere im Musikantenstadl gefeiert werden. Nach eigenen Angaben sind die Troglauer somit vermutlich die bislang erste Band, die sowohl bei MTV, als auch im Musikantenstadl in bayerischer Tracht aufgetreten sind.

Ihr Jubiläumsalbum Wer hätt’ des denkt!? zum 10-Jährigen stieg 2014 in den deutschen Album-Charts auf Anhieb auf Platz 21.

2015 folgten erneut einige Premieren für die Troglauer. Dazu gehörten der erste Auftritt im legendären Kronebau in München, sowie ein Auftritt beim AlpenFlair, das mit jährlich 20.000 bis 30.000 Besuchern größte Festival Südtirols. Außerdem Premiere bei der Premiere der Stadlshow. Die Troglauer eröffnen die Nachfolgesendung des Musikantenstadls live mit dem Rasenmäher.

Die Troglauer veröffentlichten am 3. Juni 2016 mit Ey-Oh! ihr fünftes Album. Am 4. Juni 2016 präsentierten sie Songs des neuen Albums auf dem „Großen Troglauer Open Air“ der Öffentlichkeit.

Jetzt das neue Album "Friede Freude Volxsmusic"

Im Gespräch mit Thomas "Föcki" Föckersperger, der sie seit dem ersten Tag begleitet, wird über 15 Jahre Troglauer lustig gesprochen.

 

Zum Interview:

Troglauer bei Radio FFR

 

 

Foto: Troglauer

Interview: Thomas Föckersperger - Radio FFR und Radio ISW

Text: Wikipedia und Radio FFR

 

Fussball Regionalliga Bayern TSV Buchbach verliert gegen Schweinfurt mit 0 zu 1
Fussball Regionalliga Bayern TSV Buchbach verliert gegen Schweinfurt mit 0 zu 1
Online seit: 08-03-2019 | Autor: #Foecki

Schweinfurt knackt Buchbacher Erfolgsserie

0:1-Niederlage am Freitag – Partie stand nach Bengalo-Würfen kurz vor dem Abbruch

Der 1. FC Schweinfurt und Teile seiner Fans haben am Freitagabend die Serie des TSV Buchbach von sieben Spielen ohne Niederlage geknackt. In der Fan-Kurve der Unterfranken wurden wieder Bengalos gezündet und auf das Spielfeld geworfen, so dass die Partie kurz vor dem Abbruch stand – am Ende brachte der Tabellendritte der Fußball-Regionalliga Bayern einen glücklichen 1:0-Sieg über die Zeit.

„Wir hätten uns mindestens einen Punkt verdient, weil wir in der zweiten Hälfte die klar bessere Mannschaft waren“, befand Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, dessen Team nach dem 0:1-Rückstand immer wieder mächtig Druck aufbaute, durch zwei fünfminütige Unterbrechungen aber gebremst wurde. In der 76. Minute drohte gar der Abbruch, als Schiedsrichter Marco Achmüller die Mannschaften in die Kabine schickte, um deutlich zu machen, dass er keinen weiteren Vorfall dulden würde. „Gerade in den Phasen, in denen wir immer wieder Druck aufgebaut haben, wurde das Spiel durch die Bengalischen Feuer immer wieder unterbrochen. Das war alles nicht von Vorteil für uns. Das war alles sehr bitter, aber es geht weiter“, kommentierte Bobenstetter und auch Schweinfurts Trainer Timo Wenzel bezog eindeutig Stellung: „Im Namen des Vereins muss ich mich für die Vorkommnisse entschuldigen. Die Mannschaft und das Trainerteam tragen daran keine Schuld. Das darf aber nicht vorkommen. Es sind Kinder im Stadion. Wir distanzieren uns davon. Es gibt immer ein paar Idioten. Man muss ganz klar sagen: Das gehört nicht auf den Fußballplatz.“

Das Tor des Tages fiel in der 18. Minute, als Stefan Maderer auf der linken Angriffsseite einen Zweikampf gegen Moritz Moser für sich entschied und mit einem beherzten Schuss ins lange Eck traf. Die Schnüdel belohnte sich mit diesem Tor für eine starke Startphase, in der die Buchbacher alle Hände voll zu tun hatten, um den Tabellendritten vom Tor wegzuhalten. Nach einer halben Stunde war dann aber auch Buchbach in der Partie und hatte bis zur Pause einige passable Möglichkeiten. Bobenstetter: „Wir waren dann auf Augenhöhe. Es spricht für meine Mannschaft, dass Schweinfurt hier mit einer Fünferkette agiert hat.“

Nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren eindeutig den Ton an und hätten spätestens in der 70. Minute in Führung gehen müssen, als der eingewechselte Maxi Bauer durch war, Schnüdel-Keeper Alex Eiban aber per Fußabwehr in höchster Not klären konnte. „Wir wussten, dass es schwer werden wird, aber wir haben den Kampf angenommen. Das haben die Jungs sehr gut gemacht. Deshalb bin ich stolz auf meine Mannschaft. In Buchbach muss man erst mal gewinnen“, so Wenzel, der gestand: „Zum Schluss sind wir hinten hineingedrängt worden und haben nur noch verteidigt. Da hat es Buchbach sehr gut gemacht und wir hatten das nötige Quäntchen Glück.“ Als ein Schuss von Thommy Breu aus kurzer Distanz zur Ecke abgefälscht wurde (85.), bekannte Wenzel: „Ich habe den Ball schon im Tor gesehen.“

Dass seine Mannschaft am Schluss mit leeren Händen dastand, empfand Bobenstetter als ungerecht: „Wir haben gegen eine gute Schweinfurter Mannschaft sehr viel investiert. Leider sind wir nicht belohnt worden. Das tut mir für meine Jungs einfach leid.“ Und auch Buchbachs Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier sagte: „Ein Unentschieden wäre sicherlich das passendere Ergebnis gewesen. Mit der Leistung, die wir gezeigt haben, können wir schon zufrieden sein. Wenn wir den Fehler beim Gegentor nicht machen, geht das Spiel wahrscheinlich 0:0 aus.“

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Hain (46. Breu), Moser, Drum (69. Bauer) – Leberfinger, Rosenzweig (84. Denk) – Drofa, Petrovic, Brucia – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier

FC Schweinfurt: Eiban – Messingschlager, Strohmaier, Kleineheismann, Billick, Lo Scrudato – Andermatt – Weiß (86. Binder), Jelisic, Maderer (77. Görtler) – Pieper (92. Philipp). Trainer: Wenzel.

Tore: 0:1 Maderer (18.)

Schiedsrichter: Achmüller (Würding).

Zuschauer: 695

Gelb: Moser, Leberfinfger – Lo Scrudato, Weiß, Jelisic, Pieper

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-bresse.de

Regionalliga Bayern Heimspiel des TSV Buchbach gegen Schweinfurt
Regionalliga Bayern Heimspiel des TSV Buchbach gegen Schweinfurt
Online seit: 07-03-2019 | Autor: #Foecki

Freitag (08.03.) um 19 Uhr gegen die Profis aus Schweinfurt – Ausfälle wegen Grippe drohen

Erstes Heimspiel des Jahres für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen erwarten am  Freitag um 19 Uhr den Tabellendritten 1. FC Schweinfurt, der ja noch unbedingt den VfB Eichstätt von Platz zwei verdrängen will, um erneut in den DFB-Pokal einzuziehen.

„Wir brauchen Punkte, um in der Liga zu bleiben, Schweinfurt braucht Punkte für den DFB-Pokal, deswegen wird das mit Sicherheit ein interessantes Spiel“ sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der sein Team mit 34 Punkten zwar in einer komfortablen Situation sieht, aber trotzdem warnt: „Wir haben zwar bisher eine gute Basis gelegt, aber wir dürfen nicht blauäugig sein. Die vier Mannschaften aus der Abstiegszone können alle noch auf 43 Punkte kommen, deswegen brauchen wir noch zehn Punkte.“

Die Schweinfurter haben aktuell sieben Zähler Rückstand auf Eichstätt, zu verdanken haben das die Profis von Trainer Timo Wenzel ihrer Schwächephase vom Spätherbst, als die Schnüdel sieben Spiele sieglos blieb und dabei auch ihre einzigen drei Saisonniederlagen kassierte. „Es ist schon eine reizvolle Frage, ob wir die Mannschafft sind, die den Schweinfurtern die vierte Saisonniederlage beibringen kann“, so Bobenstetter, der sich gerne an Spiele gegen vermeintlich übermächtige Gegner erinnert: „Oft haben wir ja mit unseren Feierabend-Fußballern gegen so ausgebuffte Mannschaften, die auch am Vormittag trainieren, unsere besten Spiele in Buchbach gemacht.“

Bei den Gästen dürfte Abwehrhüne Stefan Kleineheismann nach abgelaufener Rotsperre ins Team zurückkehren, den Mittefeldstrategen Steffen Krautschneider plagen Leistenbeschwerden, die wohl einen Einsatz unmöglich machen. Kevin Ferry hat sich beim 1:0 letzte Woche gegen Augsburg II die fünfte Gelbe eingehandelt und fehlt deswegen ebenfalls. Gut für die Unterfranken, die im Winter Alexander Piller und Christopher Kracun an Bayreuth verloren haben, dass mit dem Ex-Löwen Nico Andermatt ein wichtiger Spieler fürs Mittelfeld dazugekommen ist. Bei den Hausherren wird neben den beiden Langzeitverletzten Moritz Sassmann und Merphi Kwatu auch Patrick Walleth ausfallen, den eine Grippe zur Bettruhe zwingt. Ob es weitere Ausfälle wegen Grippe bei den Buchbachern geben, ist noch nicht sicher. Bobenstetter vor dem Abschlusstraining am Donnerstag: „Einige Spieler kränkeln, wir wissen noch nicht, ob es für alle reicht. Aber in Heimstetten hatten wir sechs Spieler auf der Bank. Der Kader passt also noch.“

Das Konzept hat der erfahrene Coach unabhängig vom Personal längst parat: „Es wird gegen Schweinfurt wieder auf die Disziplin und die Kompaktheit ankommen. Die Defensive ist der Schlüssel für Serien, die man zum Klassenerhalt ganz einfach braucht.“ Sieben Spiele sind die Buchbacher nun schon in Folge ungeschlagen und haben dabei nur drei Gegentreffer kassiert, die letzten drei Spiele sind die Rot-Weißen sogar ganz ohne Gegentore geblieben. Das unterstreicht natürlich die Aussagen von Bobenstetter zum Defensivverhalten seiner Mannschaft: „Es wäre super, wenn wir auch das achte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben könnten. Und wenn wir am Ende der Saison weiterhin ein Torverhältnis von plus Acht haben, sollten wir in der Liga bleiben. Dieses Torverhältnis ist im Kampf um den Klassenerhalt soviel wert wie ein Punkt.“

 

Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

Foto: Michael Buchholz - mb-presse,de

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