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Eishockey Bayernliga EHC Waldkraiburg besiegt Peissenberg und bleibt Tabellenfuehrer
Eishockey Bayernliga EHC Waldkraiburg besiegt Peissenberg und bleibt Tabellenfuehrer
Online seit: 20-10-2019 | Autor: #Foecki

Der EHC Waldkraiburg besiegt den TEV Peißenberg mit 5:2

 

Einen weiteren Sieg durften Spieler und Fans am vergangenen Freitag auf heimischem Eis feiern. Der EHC Waldkraiburg besiegt den TEV Peißenberg mit 5:2 und behält somit weiterhin den Platz an der Spitze der Tabelle.

Das erste Drittel begann mit einem Auftakt nach Maß. Gerade mal 01:12 war gespielt, da zappelte das Spielgerät schon im Tor von Andreas Scholz. Dieser hütete heute das Peißenberger Tor anstelle des Ex-Waldkraiburgers Korbinian Sertl. Darauf angesprochen, sprach Rainer Höfler, Trainer der Eishackler, von einer normalen Rotation ohne tiefere Bedeutung. Der Torschütze zum 1:0 hieß Christof Hradek, der auf Zuspiel von Kapitän Trox und Philipp Seifert verwandeln konnte. Nach weiteren 02:52 Minuten durfte die Raiffeisen-Arena erneut jubeln und wieder war es Christof Hradek der die Fans zum Schreien brachte. Dieses Mal war es Nico Vogl der die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor abfing und direkt an die freistehende Nummer 15 im Löwentrikot weitergab. In diesen ersten Minuten des Spiels zeigte Waldkraiburg eine gnadenlose Überlegenheit und ließ Peißenberg erst gar nicht ins Spiel finden. So gab es weitere gute Chancen für die Löwen, beispielsweise vom jungen Leon Decker, der ebenfalls ziemlich frei vor dem Tor stehend leider direkt dem Goalie in die Arme spielt. Auch auf der Seite der Eishackler kam es zeitweise zu Möglichkeiten für den Anschluss. So war es Valentin Hörndl der in Überzahl und mit freier Schussbahn, die Scheibe deutlich über das Tor von Kevin Yeingst setzte. Aber auch auf Waldkraiburger Seite ließ man die ein oder andere Chance aus, so wie Michael Trox, der eine gut aber scharf hereingegebene Scheibe nicht in einen Torerfolg umwandeln kann.

Der zweite Durchgang begann etwas verfahren aus der Sicht der Löwen. Mit zwei Strafen aus dem 1. Drittel vorbelastet ging man in dieses zweite Drittel. Einen zählbaren Vorteil konnte Peißenberg daraus allerdings nicht schlagen, auch wenn Maximilian Malzatzki dies mit einem beherzten Schuss aus mittlerer Distanz durchaus versucht. Aber auch die Industriestädter vergeben in der Folge einige Möglichkeiten die man gerne auch als zwingend bezeichnen kann. In der 28. Spielminute dann eine Spieldauer-Strafe für den EHC. Dem voraus ging ein Check gegen das Knie, begangen vom Waldkraiburger Patrick Zimmermann gegen Shahmir Baloch der, nachdem es auf dem Eis noch aussah als müsste er dringend ärztlich behandelt werden, glücklicherweise wenige Minuten später wieder volle Fahrt aufnehmen konnte. Diese 5 Minuten Strafzeit überstanden die Löwen jedoch, wie alle Unterzahlspiele an diesem Abend, schadlos und souverän. In der 34. Spielminute gab es dann auch wieder sportliches zu berichten. Nachdem wenige Sekunden zuvor ein augenscheinlich korrektes Tor der Löwen, von Schiedsrichter Dominik Merath nicht gegeben wurde, erhöht Lukas Wagner schließlich, korrekt, auf 3:0. Dem voraus ging ein Thomas Rott, der sich richtig lang macht, um einen von der Bande abgeprallten Schuss von Mathias Jeske, im genau richtigen Augenblick nach rechts vor das Tor zu legen. Unglücklicherweise zerfuhr das Spiel im Anschluss an diesen Treffer ein wenig. Es wurden drei weitere Strafen ausgesprochen und keine zwingenden Aktionen bis zum Pausenpfiff mehr kreiert.

Nach dem Spiel hadert Alex Piskunov, Trainer des EHC Waldkraiburg ebenfalls mit dem Schiedsrichtergespann. „Meiner Meinung nach sollten im Eishockey beide Mannschaften das Spiel unter sich, 5-gegen-5 ausmachen, nicht die anderen drei“, sagte er im Anschluss an das Spiel am Mikrofon von Thomas Föckersberger.

Die erfreuliche Nachricht des dritten Drittels, es gab keine weiteren Strafen mehr, auch wenn sich die Löwen an diesem Freitag in Unterzahl sehr gut schlugen und kein Tor zuließen. Lukas Novacek auf der Seite der Peißenberger war es, der hier nach etwa acht Minuten das Tore schießen eröffnete. Mit einem Kraftakt tankt er sich von der Bande, in die Mitte des Spielfelds, vor das Tor von Kevin Yeingst und schließt trocken und vor allem unhaltbar gegen den Lauf des Keepers ins rechte obere Eck ab. Der Anschluss brachte jedoch nur kurz frischen Wind in das Spiel der Eishackler. Im Gegenteil, Waldkraiburg kann in Person von Tomas Rousek den alten Abstand wiederherstellen. Sein Komplize in diesem Fall sein Freund und Sturmpartner Josef Straka, der nach einem Lauf in das gegnerische Drittel den Puck zurücklegt und Rousek somit den Platz für einen Schuss ins Glück schafft. Dieses Tor beflügelte den tschechischen Stürmer so sehr, dass er sich erneut ein Herz fasste. Nach guter Vorarbeit von Lukas Wagner und Mathias Jeske an der Bande, konzentrierte sich kein Verteidiger mehr auf den späteren „Man oft he Match“ auf Waldkraiburger Seite Tomas Rousek. Dieser nimmt Maß und platziert das Spielgerät erneut im Peißenberger Tor. Der vier-Tore-Abstand währte allerdings nicht lange, im direkten Gegenzug, nach Wiederanpfiff des Spiels, ist es nämlich Valentin Hörndl, der das 5:2, nach etwas Verwirrung im Torraum der Löwen, erzwingen konnte und somit den Endstand markierte.

 

Text: Alexander Ahrends

Foto: Paolo Del Grosso

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14:09 min

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Regionalliga Bayern Buchbach holt Punkt in Memmingen
Regionalliga Bayern Buchbach holt Punkt in Memmingen
Online seit: 18-10-2019 | Autor: #Foecki

Buchbacher Rumpftruppe holt Remis in Memmingen

Petrovic trifft beim 1:1 im Allgäu zum Führungstreffer – Hektische Schlussphase

Der TSV Buchbach sammelt in der Fußball-Regionalliga Bayer weiterhin fleißig Punkte für den Klassenerhalt und hat sich am Freitagabend ein 1:1 beim FC Memmingen erkämpft. Vor dem letzten Vorrundenspieltag am kommenden Freitag gegen den TSV 1860 Rosenheim steht der Kult-Verein mit 23 Punkten absolut im Soll und hat so den Abstand zur Abstiegszone gewahrt.

Die Rot-Weißen legten im Allgäu einen echten Blitzstart hin, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war: Schon nach wenigen Sekunden spielte sich Aleksandro Petrovic durch die Memminger Reihen, bediente Christian Brucia aus spitzem Winkel, der jedoch aus kurzer Distanz den leeren Kasten nicht traf – eine Megachance, die eigentlich das sichere 1:0 für Buchbach hätte bedeuten müssen. Auch nach dem Knallerauftakt Buchbach weiterhin die gefährlichere Mannschaft, die in der 17. Minute die nächste Großchance hatte, als sich Thommy Breu auf dem rechten Flügel durchsetzte, aber Petrovic aus 15 Metern mit seinem scharfen Schuss an Felix Thiel scheiterte, der sein Team mit einer Glanzparade im Spiel hielt. „Eine beeindruckende erste Hälfte von uns“, befand Sportlicher Leiter Anton Bobenstetter, der die Gäste deutlich gefährlicher sah als die Hausherren. In der 40. Minute hätte Schlitzohr Selcuk Cinar um ein Haar die Gäste überlistet, nach einem Konter überlupfte der Mittelstürmer aus 35 Metern den aufgerückten Thiel, doch die Kugel verfehlte dann das Ziel. Erst in der 41. Minute kam Memmingen nach einem Doppelpass von Ensar Skrijeli mit Marco Greisel zur ersten richtigen Möglichkeit, doch auch in diesem Fall ging der Lupfer von Skrijeli über Daniel Maus über den Kasten.

„Ich hoffe, dass wir für unsere vergebenen Möglichkeiten nicht bestraft werden“, sinnierte Bobenstetter zur Pause und fast wäre den Hausherren in der 52. Minute der erste Treffer gelungen, als Maus eine Granate von Skrijeli nach vorne abwehren musste, aber kein Memminger beim Abpraller zur Stelle war. Das Buchbacher Trainerteam Markus Raupach und Andi Bichlmaier stärkte nach einer guten Stunde die Defensive, nahm Thomas Leberfinger für Cinar in die Partie und setzte noch mehr auf eine ausgeklügelte Konterstrategie, die dann tatsächlich auch in der 72. Minute zum Erfolg führte, als Samed Bahar nach einer abgewehrte Ecke zur Flanke kam und Petrovic mit einem tollen Kopfballaufsetzer die Führung erzielte – vierter Saisontreffer nach einer längeren Durststrecke für den Rekordspieler!

Fast wäre fünf Minuten später der zweite Buchbacher Treffer fällig gewesen, doch Breu traf nach Zuspiel von Petrovic aus spitzem Winkel nur das Außennetz, ehe Marco Greisel im Gegenzug am Pfosten scheiterte. Die Partie wogte nun hin und her, Memmingen drängte mit Macht auf den Ausgleich und war dann auch in der 83. Minute erfolgreich, als Natsuhiko Watanabe in der Schnittstelle bedient wurde, Maus umkurvte und den Ausgleich erzielte. Maus hielt dann in der 89. Minute den Punkt fest und wehrte einen Schuss von Skrijeli aus kurzer Distanz ab. Bobenstetter: „Tolle Schiedsrichterleistung bei diesen seifigen Bedingungen, das darf auch mal erwähnt werden, am Ende hätte es auf jede Seite fallen können, aber wir geben uns mit dem Punkt zufrieden, obwohl wir in der Nachspielzeit noch durch Bahar den Siegtreffer hätten erzielen können.“ 

FC Memmingen: Thiel – L. Kelmendi, Ender, Sirch, Boyer (82. Morou) – Kücük, Rietzler – Watanabe, Greisel, Remiger – Skrijeli. Trainer: Wegmann.

TSV Buchbach: Maus – Bahar, Hain, Winterling, Rosenzweig, Drum – Walleth, Petrovic – Breu (85. Sztaf) , Cinar (62. Leberfinger), Brucia. Trainer: Raupach/Bichlmaier

Tore: 0:1 Petrovic (72.), 1:1 Watanabe (83.)

Schiedsrichter: Gschwendtner (Wurmannsquick)

Zuschauer: 734

Gelb: Kelmendi, Ender – Petrovic, Walleth, Drum,, Rosenzweig, Brucia, Leberfinger

 

Text: Michael Buchholz

Foto: mb-presse.de

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    Eishockey Bayernliga EHC Waldkraiburg bleibt an Nummer Eins in der Tabelle
    Eishockey Bayernliga EHC Waldkraiburg bleibt an Nummer Eins in der Tabelle
    Online seit: 14-10-2019 | Autor: #Foecki

    EHC Waldkraiburg bleibt Tabellenführer

    Ein wahrlich spannendes Eishockeyspiel ging am Sonntagabend in Miesbach zu Ende. Dieses Spiel hatte wirklich alles was eine Partie dieser Sportart ausmacht: Drei torreiche Spielabschnitte, einen Faustkampf auf dem Eis, eine spannende Verlängerung und leider das schlechtere Ende für Waldkraiburg im anschließenden Penaltyschießen. Dennoch, mit einer vier-Punkte-Ausbeute aus diesem Wochenende kann man nicht nur zufrieden sein, sondern auch weiterhin den ersten Platz in der Eishockey Bayernliga behaupten.

    Das torreiche erste Drittel begann, ganz gegen den Trend der letzten Spiele, mit einem Tor für Waldkraiburg. Nachdem Miesbachs Topscorer Bohumil Slavicek in der siebten Minute wegen Beinstellens eine Strafe absitzen musste, durfte er nur 24 Sekunden später wieder am Spielgeschehen teilnehmen. Der Löwe Tomas Rousek konnte, auf Zuspiel von Thomas Rott und Mathias Jeske, das Spielgerät im Kasten von Anian Geratsdorfer unterbringen. Die Freude darüber währte nur rund drei Minuten. Saß er eben noch auf der Strafbank, so zeigte Slavicek nun was er eigentlich in Miesbach macht und gleicht, auf Pass des neuesten Miesbachers Dusan Frosch zum 1:1 aus. Nur zwei Minuten später war es erneut Slavicek, der den Löwen nun einen Rückstand bescherte, nun stand es 2:1 und man rannte erneut einem Rückstand hinterher. Dann kam die 16. Spielminute. Zuerst ist es Josef Straka, der nach Zuspiel von Rousek und Wagner die Scheibe zum 2:2 einschiebt, nur 38 Sekunden später ist es Miesbachs Grabmaier, der zum 3:2 Pausenstand erhöht.

    Der zweite Durchgang ist dann weniger von Toren, allerdings mehr von Strafen geprägt, diese vor allem auf der Seite der Löwen. So eröffnet Kevin Schneider das heitere Strafbanksitzen in der 25. Spielminute. Eben diese Überzahl nutzt der TEV in Form von Maximilian Hüsken und erhöht den Spielstand auf 4:2. Die Löwen hingegen verlieren nicht den Kopf, wenn sie in Rückstand geraten, im Gegenteil, fast kann man das Gefühl haben, dass sie diese Rückstände erst richtig anspornen und sie noch einmal das Letzte aus sich herauskitzeln können. In der 32. Spielminute ist es dann Thomas Rott, der auf Zuspiel von Jeske und Straka den Stand auf 4:3 verkürzt. In der Folge sollten noch viele Strafzeiten gegeben werden, zweimal waren die Löwen dabei sogar mit einer 5-gegen-3-Unterzahl konfrontiert, aber auch hier zeigt sich der Wille zum Kampf, man riskiert hier sogar seine körperliche Unversehrtheit indem man sich in Schüsse wirft, die eigentlich nicht dafür gemacht sind um auf menschliche Körper zu treffen. Das Resultat hieraus: Es bleibt bis zum Ende des Drittels beim 4:3 für den TEV.

    Fast 14 Minuten müssen die Zuschauer im dritten Spielabschnitt warten bis sie einen weiteren Treffer zu sehen bekommen und das obwohl es Chancen auf beiden Seiten gab. Erneut war es der starke Slavicek, der auf Zuspiel von Feuerreiter auf 5:3 erhöhen konnte. Möglicherweise wähnte man sich auf Seiten der Miesbacher schon ein bisschen zu sehr als Sieger. In diese Phase stieß der EHC gekonnt hinein und schaltete noch einmal einen Gang nach oben. Zuerst war es Dennis Ladigan, der in der 56. Minute, auf Pass von Nico Vogl und Christof Hradek, nicht nur das 5:4, sondern auch seinen ersten Saisontreffer markieren konnte. Dann war es die Nummer 88 Nico Vogl selbst, der dem TEV drei Minuten vor Ende noch das 5:5 und somit die Overtime bescherte.

    In besagter Nachspielzeit passierte tormäßig nicht viel. Erneut konnte sich Waldkraiburg gegen eine Unterzahlsituation behaupten, nachdem Mathias Jeske wegen Beinstellens vom Felde verwiesen wurde. Es musste also das Penaltyschießen entscheiden.

    Lange Rede, kurzer Sinn, Waldkraiburgs Schützen hatten hierbei kein Glück, Miesbachs Maximilian Hüsken schon und somit trennten sich beide Teams mit einem 6:5 n.P.

    Das nächste Heimpiel der Löwen findet am kommenden Freitag, 18.10.2019 um 20:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena, gegen den Tabellensechsten TSV Peißenberg statt, bevor es am Sonntag darauf zum EHC Königsbrunn geht.

     

    Text: Michael Ahrends

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      Eishockey Bayernliga EHC Waldkraiburg mit Sieg Nummer 3
      Eishockey Bayernliga EHC Waldkraiburg mit Sieg Nummer 3
      Online seit: 12-10-2019 | Autor: #Foecki

      EHC Waldkraiburg kämpft ESC Geretsried nieder

      Keine Galavorstellung, sondern puren Kampf durften die Zuschauer in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena heute drei Drittel lang sehen. Um im folgenden Artikel nicht zu sehr alle möglichen Sportphrasen bemühen zu müssen, erledigen wir dies gleich hier: Kampf, Wille, Entschlossenheit und das Quäntchen Glück, dies sind die Faktoren, die das heutige Spiel entschieden haben.

      Ein bisschen zu leichtfüßig startete der EHC Waldkraiburg an diesem Abend in die Partei gegen die River Rats aus Geretsried. Ob es an der Tabellenführung lag oder an der überschaubaren Tabellensituation der Geretsrieder Mannschaft lässt sich nicht sagen, jedoch konnte man sich dem Eindruck nicht erwehren, dieses Spiel zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Nicht verwunderlich, dass die River Rats im ersten Drittel ordentlich aufspielten. Zum einen natürlich, weil man auch in Geretsried weiß wie man Eishockey spielt, zum anderen, weil die Löwen die Geretsrieder immer wieder abschließen ließen. Aber auch vor dem gegnerischen Tor scheint es, als hätten die Löwen die Kaltschnäuzigkeit in der Kabine gelassen. So schafft es Lukas Wagner beispielsweise in der zehnten Minute nicht, den freiliegenden Puck über die Linie zu bringen. Nach knapp 12 gespielten Minuten kam es dann wie es kommen musste, Geretsried ging, nach einem hervorragend abgeschlossenen Konter mit ebenso glänzender Vorbereitung durch Josef Reiter, durch einen Treffer von Florian Strobl in Führung. Dieses Zwischenergebnis markierte auch den Pausenstand.

      Wie Trainer Alex Piskunov es auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte, wenn man ein solches Spiel anfängt zu locker zu nehmen, dann kommt man nur schwer aus diesem Denken wieder raus. Ähnlich gestalteten sich auch große Teile des zweiten Drittels. Geretsried durfte streckenweise weiterhin zu guten Chancen kommen und selbst kam man nicht am hervorragend haltenden David Albanese auf der Seite der River Rats vorbei. Auch wir haben aber einen hervorragenden Mann zwischen den Pfosten: Kevin Yeingst hielt im zweiten Durchgang alles was er halten musste und beinahe fanden sich die Zuschauer auch schon mit dem torlosen Durchgang ab, bis Nico Vogl, auf Zuspiel von Patrick Zimmermann und Philipp Seifert alleine vor dem Tor auftauchte und abzog. Bezeichnend dabei ist, dass auch an diesem Schuss der Geretsrieder Schlussmann noch dran war, die Scheibe aber unglücklich von seinem Fanghandschuh abprallte und im steilen Bogen in seinem Tor einschlug.

      In Durchgang Nummer drei startete die Mannschaft besser in das Spiel und wirkte entschlossener es noch zu gewinnen. So dauerte es gerade mal 3:52 Minuten, bis der Puck zum 2:1 im Netz der River Rats zappelte. Tomas Rousek war es, der einen zuvor bereits geblockten Schuss als Rebound, auf Zuspiel von Josef Straka und Lukas Wagner im Tor unterbrachte. Nicht einmal fünf Minuten später, Waldkraiburg saß gerade in Form von Mathias Jeske eine zweiminütige Strafe ab, da brach Josef Straka bei der Verteidigung des eigenen Tores der Stock. Nachdem er versuchte mit den kümmerlichen Überresten seines Schlägers in der Hand den Puck zumindest noch zu klären, schickte ihn der Schiedsrichter ebenfalls auf die Strafbank, Grund: Unkorrekte Ausrüstung. Diese 5-zu-3-Überzahl nutzten die River Rats um einen Schuss, den Kevin Yeingst nicht gänzlich unter Kontrolle bringen konnte, im Nachschuss zum Ausgleich einzuschieben. In der 55. Minute dann dieser eine spitzbübische Moment der das Spiel letztlich entscheidet. Lukas Wagner schafft es im Drittel der Geretsrieder Mannschaft die Scheibe zu erobern. Was folgt ist ein schneller Pass auf den heranstürmenden Nico Vogl, der das Spielgerät fachgerecht im Tor platziert. Gäbe es die Möglichkeit, ginge dieses Tor zu gleichen Teilen an Lukas Wagner wie an Nico Vogl. Letzterer wusste auch genau bei wem er sich bedanken muss.

      Waldkraiburg gewinnt also dieses kampfbetonte Spiel gegen eine starke Geretsrieder Mannschaft mit 3:2 und erhielt vielleicht zum richtigen Zeitpunkt eine wichtige Lektion: Kein Gegner ist in der Bayernliga ein leichter Gegner. Die „Men oft he Match“ wurden, absolut zu Recht, die beiden Torhüter David Albanese und Kevin Yeingst.

       

      Text: Alexander Ahrends

      Foto: Paolo Del Grosso

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        Regionalliga Bayern TSV Buchbach holt Punkt gegen Garching
        Regionalliga Bayern TSV Buchbach holt Punkt gegen Garching
        Online seit: 11-10-2019 | Autor: #Foecki

        TSV Buchbach macht 0:1-Rückstand wett

        1:1 am Freitagabend gegen den VfR Garching – Breu trifft – Zwei Mal Gelb-Rot

        Der TSV Buchbach hat seinen Acht-Punkte-Vorsprung in der Fußball-Regionalliga Bayern auf den VfR Garching am Freitagabend verteidigt. Nach einem 0:1-Rückstand markierte Thommy Breu in der 57. Minute noch den Ausgleich, nachdem die Gäste in der 40. Minute mit einem kuriosen Treffer durch Dennis Niebauer in Führung gegangen waren. Beide Mannschaften mussten je eine frühe Ampelkarte verdauen, so dass die Partie mit 18 Feldspielern zu Ende ging.

        Die stark ersatzgeschwächten Buchbacher machten nach einer kurzen Abtastphase schnell das Spiel und kamen auch zu guten Chancen. So zwang Christian Brucia Garchings Keeper Joey Brenner in der achten Minute mit einem Schuss aus 14 Metern zu einer Fußabwehr, in der 19. Minute konnte Brenner in letzter Sekunde vor Brucia klären, die Buchbacher reklamierten Strafstoß, doch der Garchinger Keeper war ganz offensichtlich eine Stiefelspitze vor dem Buchbacher Flügelflitzer am Ball. In der 22. Minute schaufelte Selcuk Cinar nach Vorlage von Breu einen Drehschuss ganz knapp am langen Pfosten vorbei und nur wenig später wurde Breu von der Garchinger Abwehr in letzter Sekunde gestoppt. Als Valentin Micheli in der 28. Minute mit der Ampelkarte vom Platz flog, schien sich das Schlachtenglück endgültig auf die Seite der Rot-Weißen zu schlagen. Aber weder Cinar (30.) noch Breu, der aus spitzem Winkel abzog (32.), konnten Brenner bezwingen.

        In der 40. Minute wurde dann aber der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt: Bene Orth spielte einen Rückpass auf den aus seinem Tor gekommenen Daniel Maus, der kurz zuvor noch verletzt an der Eckfahne liegende Dennis Niebauer rappelte sich auf, fing den Ball ab und traf ins verwaiste Tor.

        Nur eine Minute nach Wiederbeginn musste auch Orth mit Gelb-Rot vom Platz, nun schien das Momentum auf Seiten der Garchinger, doch Buchbach bewies Moral und kämpfte mutig weiter: Traf Brucia in der 53. Minute noch das Lattenkreuz, war es aber in der 57. Minute so weit: Maxi Hain bediente Breu, der umkurvte Brenner und markierte mit seinem ersten Saisontreffer den Ausgleich.

        In der Folge dann verteiltes Spiel, wobei die Hausherren entschlossener wirkten. Aber nun hatten auch die Garchinger Möglichkeiten durch Georg Ball (73.), Philipp Walter (77.) und Tom Zimmerschied (79.). Die Schlussphase gehörte dann aber eindeutig den Buchbacher, die jedoch weder durch Breu (82.) noch Cinar (84.) zum Erfolg kamen. Die größte Möglichkeit hatte schließlich Lukas Winterling in der 87. Minute, der nach einer Ecke aus fünf Metern an Brenner scheiterte.

        TSV Buchbach: Maus – Bahar, Rosenzweig, Winterling, Drum, Orth – Walleth, Hain – Breu, Cinar, Brucia (87. Sztaf). Trainer: Raupach/Bichlmaier.

        VfR Garching: Brenner – Strohmaier, Ball, Walter, Salassidis – M. Niebauer, Micheli Staudigl (72. Tunc), D. Niebauer, Gebhardt – Zimmerschied (84. Radau). Trainer: Bönig.

        Tore: 0:1 D. Niebauer (40.), 1:1 Breu (57.)

        Schiedsrichter: Ehrnsperger (1. FC Rieden)

        Zuschauer: 636

        Gelb: Brucia – Salassidis

        Gelb-Rot: Micheli (28.) wegen Foulspiels und Unsportlichkeit; Orth (46.) wegen wiederholten Foulspiels.

         

        Text: Michael Buchholz

        Foto: mb-presse.de

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          Eishockey Bayernliga Arbeitsreiches Wochen fuer den EHC Waldraiburg
          Eishockey Bayernliga Arbeitsreiches Wochen fuer den EHC Waldraiburg
          Online seit: 10-10-2019 | Autor: #Foecki

          EHC Waldkraiburg: Arbeitsintensives Wochenende gegen Geretsried und Miesbach steht ins Haus

          Auch wenn sich manch ein Optimist, ob der Tabellensituation, auch nach dem kommenden Wochenende weiter auf dem Platz an der Sonne sehen mag, so spricht die Realität eine andere Sprache.

          Vor Spieltag drei und vier sagt eine Tabelle noch nicht allzu viel aus. Dies gilt sowohl für die vorderen als auch für die hinteren Plätze. Vorne, das wissen wir bereits, steht im Moment der EHC Waldkraiburg mit sechs Punkten aus zwei Spielen – im Übrigen punktgleich mit dem EC Pfaffenhofen, der lediglich ein Tor weniger geschossen hat. Hinten, oder vielmehr auf der drittletzten Position steht mit einem Punkt der ESC Geretsried. Ob sie nur einen unglücklichen Start in die Saison hatten oder der Unterschied wirklich so groß ist wie die Tabelle auszusagen scheint, das wird der EHC und seine hoffentlich erneut zahlreich erscheinenden Fans am Freitag wissen.

          Tatsache ist, dass die Kontingentstellen in Geretsried noch nicht so recht zünden wollen, der 29-jährige Stürmer Florian Strobl sich aber schon etwas warmgeschossen hat, gehen doch drei der bisher sechs geschossenen Tore auf sein Konto.

          Am Sonntag dann verschlägt es die Löwen samt Anhang ins schöne Miesbach. Miesbach konnte am ersten Wochenende mit einem Sieg gegen unseren Freitagsgegner Geretsried glänzen. Aber auch eine Niederlage, wenn auch nur in Overtime, steht beim Verein aus der kleinsten Kreisstadt Bayerns zu Buche. Es ist also ein wenig Wundertüten-Hockey, wenn die Löwen am kommenden Sonntag an die Schlierach reisen. In der Vorbereitung konnte der TEV noch mit 9:3 aus der heimischen Raiffeisen-Arena geschickt werden. An diesem Tag war allerdings auch Bohumil Slavicek nicht mit in Waldkraiburg, der mit vier Toren und einem Assist, der mit Abstand torgefährlichste Spieler auf Seiten des TEV ist. Die zuletzt nicht immer sicherstehende Waldkraiburger Abwehr sollte also gewarnt sein.

           

          Text: Alexander Ahrends - Media Team EHC Waldkraiburg

          Foto: Paolo Del Grosso

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            Regionalliga Bayern TSV Buchbach gegen Angstgegner Garching
            Regionalliga Bayern TSV Buchbach gegen Angstgegner Garching
            Online seit: 10-10-2019 | Autor: #Foecki

            Buchbach muss das Puzzle neu zusammensetzen

            Petrovic, Grübl und Denk fehlen am Freitag um 19 Uhr beim Spiel gegen den VfR Garching

            Bis zur 0:4-Niederlage am Sonntag bei der Viktoria in Aschaffenburg fügten sich die Puzzleteilchen beim TSV Buchbach zu einem recht ansehnlichen Bild, doch vor der Partie am Freitag um 19 Uhr gegen den VfR Garching müssen Markus Raupach und Andi Bichlmaier einige Bausteine ersetzen und so das Bild mit neuem Ansatz rekonstruieren.

            Mit Aleks Petrovic, der eine Gelbsperre absitzen muss, fehlt am 15. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern vor allem das Passepartout, das im defensiven Mittelfeld als Teilchenbeschleuniger ebenso wenig wegzudenken ist, wie in der Offensive als „Kugelhalter“, der die Bälle festmacht. Markus Grübl, zuletzt immer wieder als rechter Zulieferer offensiv eingesetzt, hat in Aschaffenburg einen Nasenbeinbruch erlitten und Stefan Denk, der nach seinem Siegtreffer gegen Schalding gerade erst wieder in Form gekommen wäre, ist wegen einer Rotsperre raus. „Zwei Gesperrte und ein Verletzter in einem Spiel ist schon eine bittere Nummer“, so Raupach, der weiterhin auf Jonas Wieselsberger, Marin Culjak und Moritz Sassmann verzichten muss. Sassmann befindet sich im Aufbautraining, aber das operierte Knie hat auf die Belastung reagiert, so dass erst mal in kleinen Schritten gedacht werden muss, Wieselsberger hat nach seiner Adduktoren-Verletzung mit leichtem Lauftraining begonnen und bei Culjak sind die muskulären Probleme nicht in Griff zu bekommen. „Keine der Untersuchungen hat einen Hinweis gebracht. Wir haben schon so viele Sachen probiert, aber den Schlüssel noch nicht gefunden“, so Raupach. Immerhin: Mit Christian Brucia und Patrick Walleth sind der in dieser Saison so treffsichere Topsprinter und der allzeit bereite Wadlbeißer mit dem präzisen Standardfuß nach Gelbsperre und Grippe wieder zurück.

            „Wir sind schon etwas lädiert, ja gezeichnet und müssen schauen, dass wir unsere Stabilität wieder finden“, sagt Raupach, zumal Maxi Hain und Thomas Leberfinger den Anfang der Trainingswoche erkrankt verpasst haben, versucht aber der Pleite in Aschaffenburg, bei der „vieles zusammengekommen“ ist, Positives abzugewinnen: „Bene Orth hat seine Sache gut gemacht und hat gezeigt, dass wir ihn jederzeit bringen können und Tobi Sztaf hat fast eine halbe Stunde wichtige Erfahrungen gesammelt.“ Nicht zu vergessen Thommy Breu, der am Montag seinen 31. Geburtstag feiern konnte. „Er ist jetzt ein Jahr älter, hat noch mehr Erfahrung, die er einbringen kann“, scherzt Raupach und attestiert dem Angreifer nach der Verletzung von Grübl „eine gute Partie.“

            Zielsetzung des Buchbacher Trainer ist für den heutigen Freitag ein Punkt: „Wir leben im hier und jetzt. In unserer aktuellen Situation müssen wir am Boden bleiben und uns in Bescheidenheit üben. Wenn wir am Freitag einen Punkt holen, können wir uns als Sieger fühlen, weil wir Garching auf Distanz gehalten haben und unserem Konto ein weiteres Unentschieden hinzugefügt haben, das man zum Klassenerhalt braucht.“ Raupach weiß natürlich, dass der Druck bei den acht Punkte schlechter postierten Gästen deutlich höher ist, kann die Garchinger aber aufgrund ihrer sehr wechselnden Leistungen nur schwer kategorisieren: „Der Gegner hat mit seiner zentralen Achse unheimlich viel Qualität, ob sie diese Qualität nach 14-tägiger Pause auch auf den Platz bringen, werden wir sehen.“

            Wenn’s am Ende heißt „Schwein gehabt“, sollten die Rot-Weißen einen Punkt oder gar drei Zähler holen, ist selbiges wahrscheinlich längst verzehrt, denn der Grillmeister öffnet pünktlich um 18 Uhr den Kasten und schneidet die erste Portion auf. Mahlzeit!

             

            Text: Michael Buchholz

            Foto: mb-presse.de

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              Online seit: 08-10-2019 | Autor: #Foecki

              EHC WALDKRAIBURG MIT ERSTEM 6-PUNKTE-WOCHENENDE DER SAISON

               

              Auch wenn Passaus Trainer Heinz Feilmeier es in der anschließenden Pressekonferenz, wie es jeder gute Trainer machen würde, bestreitet, so gastierte zum Saisonauftakt einer der heißen Favoriten der neuen Eishockey-Bayernliga-Saison in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena: Die EHF Passau „Black Hawks“.

              Ganz in der Tradition der Vorbereitungsspiele verschliefen die Waldkraiburger Löwen die ersten Minuten des Spiels nahezu komplett, weshalb die Black Hawks von Anfang an mit Druck aufspielen konnten. Nicht einmal eine Minute war gespielt und der Puck zappelte bereits im Waldkraiburger Tornetz. Dem vorausgegangen war ein Fehlpass im Waldkraiburger Drittel und eine Mannschaft, die bereits wieder in der Vorwärtsbewegung war. Ales Kreuzer war der Torschütze auf Passauer Seite. Ähnlich verschlafen, der zweite Treffer dieses Abends, der ebenfalls auf eine verschlafene Abwehrleistung seitens Waldkraiburg zurückzuführen ist. In eigener Unterzahl befreit sich Passau aus der eigenen Zone und setzt direkt erfolgreich nach. Ende des Lieds: Dank Tobias Feilmeier führen die Passau Black Hawks nach rund zwei Minuten mit 2:0.

              Nach etwa fünf gespielten Minuten, Waldkraiburg war mittlerweile aus dem Kabinenschlaf erwacht, war es Tomas Rousek der in der neutralen Zone goldrichtig stand und das Spielgerät an sich nehmen konnte. Nach einem Lauf ins Angriffsdrittel und einem mustergültigen Pass auf Lukas Wagner, versenkte dieser die Scheibe gegen den Lauf des Keepers im Eck und es stand nur noch 1:2. Das zweite Tor des EHC darf gut und gerne als „Schmankerl“ für das Eishockeyauge bezeichnet werden. Nach vereiteltem Angriff von Passau, war es Matthias Jeske und Josef Straka die den heranstürmenden Tomas Rousek bedienten. Der, allein auf weiter Flur, hat nur noch Marius Wiederer aus Passau neben sich. Durch einen sehenswerten Trick, von hinten durch die eigenen Beine, schafft er es am Verteidiger und letztendlich auch am Schlussmann der Passauer vorbei und es steht 2:2.

              In Durchgang zwei waren es wieder die Spieler aus der Dreiflüssestadt, die das Tore schießen eröffnen. Nico Vogl saß gerade auf der Strafbank für hohen Stock, diesen Umstand nutzen die Passauer, um Waldkraiburg in Überzahl unter Druck zu setzen. Das Resultat daraus ist das 2:3 für die Black Hawks durch Philipp Müller. Nur rund drei Minuten später die passende Antwort der Löwen, dieses Mal in eigener Überzahl. Nach langem Pass von Philipp Seifert und Doppelpass mit Nico Vogl, gab sich der Kapitän höchstselbst die Ehre und netzte die Scheibe zum 3:3 ins Adler-Tor. Nur gut zwei Minuten später dann das 4:3. Josef Straka holt sich nach verlorenem Bully die Scheibe zurück oder schiebt sie vielmehr zu seinem Sturmpartner Tomas Rousek. Dieser läuft, auf halber Entfernung zwischen Tor und blauer Linie, in die Mitte und schlenzt den Puck humorlos in die Maschen.

              Diese erste Führung des Abends gab den Löwen spürbaren Aufwind. Die Folge waren immer neue Drucksituationen gegen die EHF aus Passau, bis in das dritte Drittel hinein, konnte jedoch keine der Angriffsbemühungen zum Erfolg führen. Dann aber, kurz vor Ende der 48. Spielminute nahm es der Kapitän erneut selbst in die Hand. Auch wenn er laut offiziellem Spielbericht keinen Assist benötigte um für die Löwen auf 5:3 zu erhöhen, zeigen die Löwen-Internen Videobilder jedoch, dass die Vorarbeit durch eine hervorragende Leistung von Christof Hradek, hinter dem Tor von Passaus Clemens Ritschel und ein perfektes Timing beim Abspiel zu diesem fünften Löwentreffer des Abends führte. Rund 4,5 Minuten durfte man sich, dank eines Zwei-Tore-Puffers ein wenig sicherer fühlen. Die Passau Black Hawks würden aber nicht als einer der Favoriten der Liga angesehen, wenn sie es nicht schaffen könnten zurück zu kommen. Dies taten sie in der 53. Minute durch Ales Kreuzer der, recht unbedrängt, durch eine in dieser Situation nicht perfekt stehende Waldkraiburger Abwehr fährt und die Scheibe im Tor von Yeingst unterbringt.

              In den folgenden sieben Minuten Restzeit stellen sich die Löwen jedoch nicht, wie man es erwarten könnte, hinten rein und beten zum Eishockeygott, dass nichts schief gehen möge. Munter wird weiterhin angegriffen und so kommt es, dass der schelmische Josef Straka von Passaus #71 noch gefoult werden muss, um schlimmeres zu verhindern. Dies gibt Waldkraiburg für zwei weitere Minuten mehr Luft und erstickt Passauer Angriffsbemühungen weitestgehend im Keim. Die Schlussminuten sind dann noch einmal turbulent. Zuerst nimmt Passau, wenig überraschend, eine Auszeit und im Anschluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Drei Strafen sollten ebenfalls noch ausgesprochen werden, zwei gegen Waldkraiburg, eine gegen Passau. 20 Sekunden vor Schluss wirft sich Angreifer Josef Straka in einen harten Schuss des freistehenden Patrick Geiger, den er noch ein paar Tage am Rücken spüren dürfte, dies führt allerdings zur erneuten Befreiung der Löwen. Dann, zehn Sekunden vor Ende eine weitere Strafe für die Löwen, die Chance für Passau mit fünf gegen drei Feldspieler den Ausgleich in letzter Sekunde zu erzielen. Nach gewonnenem Bulla aber schirmt Michael Trox den Puck clever an der Bande ab, lässt somit die Zeit ablaufen und der EHC Waldkraiburg kommt zu seinem ersten Punktgewinn an diesem Wochenende.

              Am darauffolgenden Sonntag ging es weiter. Die Löwen gastierten bei den Mammuts aus Schongau. Die Vorzeichen waren interessant, konnte Schongau doch am Freitag den TEV Miesbach in der Nachspielzeit niederringen. Die Löwen hätten also gewarnt sein sollen aber – wie es die Tradition mittlerweile verlangt, kassierten sie erneut den ersten Gegentreffer des Tages. Dieser fiel allerdings so schnell, dass die Augen des Verfassers noch nicht ganz am Spielgeschehen teilnahmen und deshalb den „Tathergang“ nicht schildern können. Fakt ist aber, dass Matthias Müller nach 17 Sekunden die Scheibe ins Tor der Löwen brachte. Nach diesem schnellen Treffer wirkten die Löwen zuerst ein wenig geschockt und benötigten Zeit zum Sammeln. Diese Minuten nutzte Schongau, um mehr Druck auf das Tor auszuüben als es dem erneut hervorragend agierenden Kevin Yeingst lieb sein konnte. Rund siebeneinhalb Minuten dauerte es bis die Löwen die passende Antwort parat hatten. Tomas Rousek war es, der auf Vorlage von Lukas Wagner und Josef Straka ausglich. Nach einer ausgeglichenen Partie im weiteren Verlauf, war es in der 17. Minute Michael Trox, der, nachdem er sich die Scheibe im Drittel der Mammuts klaute, zum 2:1 Pausenstand erhöhen konnte.

              Der zweite Durchgang begann erneut stark auf Seiten der Mammuts. Erneut übten sie viel Druck auf das Tor der Löwen aus und in der ein oder anderen Situation musste man vom baldigen Ausgleich der Schongauer ausgehen. Ganze 11 Minuten dauerte es, Jonas Lautenbacher von der EA Schongau gastierte gerade auf der Strafbank, da fasste sich Nico Vogl ein Herz und erhöhte die Führung auf 1:3. Von diesem Moment an war der spielerische Knoten im zweiten Durchgang geplatzt. Die Löwen spielten von nun an deutlich befreiter und kamen immer wieder zu Chancen, beispielsweise durch Matthias Jeske oder Tomas Rousek. In der 38. Minute war es allerdings dann Waldkraiburgs „Man oft he Match“ Christof Hradek der, ohne Vorlage, den Puck zum 1:4 im Tor unterbrachte.

              Der dritte Durchgang begann mit einer Unterzahl auf Seiten der Löwen. Michael Trox durfte auf der Strafbank Platz nehmen und Schongau bestrafte dies umgehend mit dem 2:4, erneut war es Matthias Müller der Kevin Yeingst bezwingen konnte. Um gar nicht erst den Keim der Hoffnung auf Schongauer Seite aufkommen zu lassen, folgte die Antwort der Löwen auf den Fuß. Nur 30 Sekunden später war es Lukas Wagner, der auf Pass von Josef Straka und Tomas Rousek, den alten Abstand wiederherstellen konnte. Nach weiteren zehn Minuten voller Waldkraiburger Druck, kam es zum früher berüchtigten Löwen-Doppelschlag. Erst war es Leon Decker der bei 52:47 ins Tor der Mammuts traf und die Uhr hielt erneut an, als Matthias Jeske bei 53:01 den ersten Treffer für sein neues Team markieren konnte. Dies war auch zeitgleich der letzte Treffer dieses Abends. Auch zu erwähnen sind die zahlreichen mitgereisten Fans die, nicht zuletzt wegen des Engagements des neugegründeten „Fan Projekt Waldkraiburg“ mit dem Bus nach Schongau anreisen konnten.

              Waldkraiburg steht somit nach diesem Spieltag auf dem ersten Platz der noch jungen Bayernliga-Saison. Der nächste Gegner sind die River Rats aus Geretsried. Das Spiel startet am kommenden Freitag um 20:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg.

               

              Text: Alexander Ahrends

              Foto: Paolo Del Grosso

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              Endlich wieder Landshut gegen Waldkraiburg! Jetzt zum anhören oder zum Download für später.
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                Online seit: 06-10-2019 | Autor: #Foecki

                Absolut gebrauchter Tag für den TSV Buchbach

                0:4-Pleite in Aschaffenburg – Frühes Rot gegen Denk – Grübl mit Nasenbeinbruch

                „Es ist alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Schlimmer hätte es eigentlich nicht mehr kommen können“, bilanzierte Buchbachs Sportlicher Leiter Anton Bobenstetter am Sonntag schon weit vor Schlusspfiff der Partie in Aschaffenburg, bei der die Rot-Weißen mit 0:4 ihre höchste Saisonniederlage kassierten und in der Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayer zwei Plätze einbüßten.

                „Punkte weg, das wäre ja noch zu verkraften, aber gleich drei Spieler verloren, das ist bitter“, so Bobenstetter. Für ein völlig harmloses Foul kassierte Aleks Petrovic bereits in der achten Minute den gelben Karton und muss am Freitag im wichtigen Heimspiel gegen Garching eine Gelbsperre absitzen, in der 13. Minute kam Stefan Denk im Zweikampf zu spät und sah glatt Rot, ehe Markus Grübl zu Beginn der zweiten Hälfte nach einem Ellbogencheck mit Nasenbeinbruch vom Feld musste. Doch damit nicht genug: Bis zur 3:0-Pausenführung hat Buchbachs Keeper Daniel Maus gerade drei Mal den Ball berührt, nämlich als er die Kugel aus den Maschen holen musste. Beim 1:0 verlängerten die Aschaffenburger eine Ecke von Benjamin Baier, so dass Daniel Cheron aus kurzer Distanz unhaltbar einköpfen konnte (28.). Den zweiten Treffer erzielte Björn Schnitzer mit einem von der Mauer abgefälschten Freistoß äußerst glücklich (28.) und auch der dritte Treffer durch Cheron war erneut abgefälscht (44.).

                „Aschaffenburg hat unheimlich Qualität, das haben ja auch die Erfolge der letzten Wochen gezeigt“, so Bobenstetter, der jedoch auch deutlich machte: „Die frühe rote Karte hat dem Gegner selbstverständlich in die Karten gespielt. Aus meiner Sicht war das zwar ein Foul, aber kein Rot. Beide Spieler haben auf dem nassen Platz gegrätscht, Stefan ist etwas zu spät gekommen und hat den Gegner unten am Fuß getroffen. Das Problem war, dass das Foul direkt vor der Aschaffenburger Bank passiert ist und plötzlich 20 Mann auf dem Platz standen und Rot gefordert haben.“ Auch dem zweiten Treffer der Viktoria spricht der ehemalige Coach der Rot-Weißen die Rechtmäßigkeit ab: „Da war weit und breit kein Foul.“

                Nach dem klaren Pausen-Rückstand ging es für die Gäste im zweiten Abschnitt nur noch um Schadensbegrenzung und so beorderte Trainer Markus Raupach Abwehrspieler Bene Orth für Mittelstürmer Selcuk Cinar auf den Platz. Doch schon in der 51. Minute klingelt es erneut: Der starke Baier, der in den letzten fünf Spielzeiten für Rot-Weißen Essen aufgelaufen ist, feuerte aus 14 Metern einen Kracher ab, Maus wehrte noch ab, doch Egson Gashi war beim Abpraller zur Stelle und schob flach ein.

                Nun bahnte sich ein Debakel an, die Aschaffenburger spielten weiter munter nach vorne, erarbeiteten sich auch noch einige Chancen, aber einen weiteren Treffer ließen die Rot-Weißen nicht mehr zu, die in der 82. Minute fast den Ehrentreffer erzielt hätten, wenn nicht Keeper Kevin Birk einen 20-Meter-Knaller von Maxi Drum irgendwie über die Latte gelenkt hätte.

                Für die Buchbacher, die mit 21 Punkten aus 14 Spielen immer noch gut dastehen, heißt es nach diesem mehrmals gebrauchten Tag jetzt Wunden lecken, gut regenerieren und die Niederlage unter dem Motto abhaken: Lieber einmal 0:4 verloren, als vier Mal 0:1.     

                SV Viktoria Aschaffenburg: Birk – Boutakhrit, Schmidt, Dähn, Zehnder – Verkaj (63. Grünewald), Baier (79. Schulz) – Cheron, Schnitzer, Beinenz (70. Meßner) – Gashi. Trainer: Seitz.

                TSV Buchbach: Maus – Bahar (67. Sztaf), Leberfinger, Winterling, Rosenzweig, Drum – Hain, Petrovic – Grübl (53. Grübl), Cinar (46. Orth), Denk. Trainer: Raupach/Bichlmaier.

                Tore: 1:0 Cheron (21.), 2:0 Schnitzer (28.), 3:0 Cheron (44.), 4:0 Gashi (51.)

                Schiedsrichter: Tiedeken (Neusäss)

                Zuschauer: 808

                Gelb: Beinenz – Petrovic

                Rot: Denk (13.) wegen groben Foulspiels

                 

                Text: Michael Buchholz

                Foto: mb-presse.de

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                  Online seit: 04-10-2019 | Autor: #Foecki

                  Es wird ernst: Erstes Punktspiel-Wochenende für die Waldkraiburger Löwen

                  Es wird wieder spannend, es kribbelt noch ein bisschen mehr, die Emotionen schlagen noch viel höher oder kurz: Die Eishockey-Saison beginnt.

                  Das bayerische Eishockey-Oberhaus hat in der Saison 2019/2020 sehr viel zu bieten für die Waldkraiburger Löwen. Eines dieser besonderen Spiele ist sicher auch das erste Punkt-Heimspiel gegen die EHF Passau „Black Hawks“.

                  Im letzten Jahr noch auf dem neunten Platz der Bayernliga-Hauptrunde und damit knapp an der Verzahnung mit der Oberliga vorbei geschrammt, zählt Passau heute, natürlich hinter vorgehaltener Hand, zum Favoritenkreis der Bayernliga. Mit bis dato neun Abgängen und 11 Neuzugängen wurde die Passauer Teamstruktur auch ordentlich durchgerüttelt. Zuletzt spielte und gewann man zweimal gegen den Landesligisten vom EV Moosburg mit 4:10 und 9:3, zuvor – und das sind die interessanteren Ergebnisse, besiegte man den Ligakonkurrenten vom ESC Dorfen zweimal zweistellig mit 13:5 und 4:10. Es wird auf jeden Fall spannend zu sehen wie sich die Löwen zum Auftakt gegen die Black Hawks aus der Dreiflüssestadt schlagen.

                  06.10.2019: Löwen gehen auf Mammutjagd

                  Am darauffolgenden Sonntag geht es in den Landkreis Weilheim-Schongau. Diese Gegend ist traditionell geprägt vom Eishockey. Mit dem Oberligisten EC Peiting hat man ein starkes Team in der direkten Nachbarschaft. In der Vorbereitung konnten die Mammuts nicht durchweg glänzen. Lediglich zwei von sechs Testspielen konnte man für sich entscheiden, das Eine gegen den TSV Peißenberg und das Andere als Vorbereitungsabschluss im Penaltyschießen gegen Landesligisten ESV Burgau. Unterschätzen sollte man den Elftplatzierten der Vorjahres-Hauptrunde aber keinesfalls, schließlich sind Testspiele eben nur das – Spiele zum Testen.

                  Für alle Löwen-Fans die gerne das Spiel in Schongau verfolgen möchten, hat das „Fan Projekt Waldkraiburg“ einen Bus organisiert der auf jeden Fall fahren wird. Anmeldungen und Informationen sind über fanbus@ehcwaldkraiburg.com oder über die Social-Media-Kanäle des EHC möglich.

                   

                  Text: Alexander Ahrends

                  Foto: Paolo Del Grosso

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                  Endlich wieder Landshut gegen Waldkraiburg! Jetzt zum anhören oder zum Download für später.
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                    Online seit: 02-10-2019 | Autor: #Foecki

                    Manhart löst seinen Vertrag

                    Der TSV Buchbach und Andi Manhart gehen seit Dienstagabend wieder getrennte Wege: Der 20-jährige Angreifer, der erst im Sommer vom Landesligisten SE Freising gekommen ist, bat um Auflösung seines Dreijahres-Vertrages, dieser Bitte hat der Verein entsprochen.

                    „Andi ist auf uns zugekommen und hat uns gesagt, dass der Aufwand sehr hoch für ihn sei und er nicht wie erhofft Fuß gefasst habe“, so Georg Hanslmaier, der anfügt: „Wir haben das Potenzial bei ihm gesehen und hätten ihm auch die nötige Zeit gegeben, aber wenn der Spieler nicht glaubt, dass er den Sprung schafft, denn macht es ja auch keinen Sinn.“ Manhart hatte sich in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen und kam auch deswegen bislang nur zu einem Kurzeinsatz im Regionalligateam. Bei vier Einsätzen in der Bezirksligamannschaft gelang ihm ein Treffer.

                     

                    Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

                    Foto: MB - mb-presse.de

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                      Online seit: 30-09-2019 | Autor: #Foecki

                      Doppel-Heim-Wochenende für den EHC Waldkraiburg bringt doppelten Erfolg

                      Gleich zweimal kamen die Waldkraiburger Eishockey-Fans am vergangenen Wochenende in der heimischen Raiffeisen-Arena in den Genuss eines Spiels. Am Freitag ging es gegen den Landesligisten „Isar Rats“ aus Dingolfing aufs Eis, am Sonntag gastierte der Bayernliga-Konkurrent TEV Miesbach in Waldkraiburg. Beide Spiele versprachen im Vorfeld interessant zu werden. Auf der einen Seite Dingolfing, die in der Vorbereitung bisher einen guten Lauf hatten, sogar Miesbach schlagen konnten, auf der Anderen Miesbach, die als letzter Gegner in der Vorbereitung ein echter Gratmesser sein könnten.

                      Waldkraiburg begann am Freitag mit Christoph Lode im Tor und Fabian Birk auf der Ersatzbank. Der in der Vorwoche so glänzend parierende Kevin Yeingst wurde vorerst geschont. Die Partie begann mit einem schnell spielenden Dingolfing die auch immer wieder in das Waldkraiburger Verteidigungsdrittel vorstoßen konnten, ihren Meister zu meist aber in der sicher stehenden Waldkraiburger Abwehr fanden. Dennoch war der erste Torschütze an diesem Abend auf der Seite der Wasserratten aus Dingolfing zu finden. David Bilek fand nach einer Passstafette in Überzahl mithilfe eines Power-Schlenzers den Weg ins Waldkraiburger Gehäuse. Dieses „Hallo-Wach-Tor“ weckte den schlafenden Löwen jedoch auf. Tore von Nico Vogl (Hradek, Trox), Wagner (Jeske, Straka), Vogl und ein besonders sehenswertes Tor von Tomas Rousek (Straka, Jeske) waren die Folge.

                      Zum Start des zweiten Drittels benötigte es erneut ein Dingolfinger Tor, um die Löwen mental aus dem Pausentee zu holen. Nach nicht einmal einer gespielten Minute netzte Daniel Schander geschickt in das Tor von Christoph Lode ein. Wieder hatten die Löwen eine Antwort parat, wenn auch dieses Mal nicht ganz so schnell. Erst sorgte unser Kapitän Michael Trox, nach Vorlage von Josef Straka, für den alten Abstand von nach dem ersten Drittel. Im Anschluss rissen alle Dämme und es fiel Tor sechs, sieben, acht und neun auf der Seite der Löwen. Zweimal Straka, einmal Trox und einmal Hradek waren die Schützen.

                      Mit neun Toren auf dem Konto und der Videowand kam man aus der Kabine und drängte auf das zehnte. Versuche gab es immer wieder, aber es wollte einfach nicht fallen. Ebenso erging es aber den Dingolfinger Spielern auf der Suche nach Treffer Nummer drei. Nach 07:13 im dritten Durchganz war es, aber soweit und fast möchte man sagen „wieder mal“ waren es die Isar Rats die das Tofestival eröffneten. Benjamin Franz war es, der auf Pass von David Michael und Maximilian Ohr die Scheibe im mittlerweile von Fabian Birk gehüteten Kasten unterbrachte. Vier weitere Tore der Löwen sollten jedoch die Antwort sein: Erst war es Fabian Kanzelsberger, eigentlich ein Verteidiger, der auf Zuspiel von Michael Trox und Phillip Seifert den Weg ins Tor fand, dann kam Wagner (Straka, Jeske), Rousek (Straka, Rott) und zum Schlusspunkt noch einmal Wagner.

                      Beachtliche Randnotiz dieses Spiels: Vier der 13 Löwen-Tore wurden in eigener Unterzahl erzielt. Josef Straka hatte einen guten Abend, ganze acht Scorerpunkte darf er sich zuschreiben (zwei Tore, sechs Vorlagen).

                      EHC Waldkraiburg – TEV Miesbach

                      Zwei sehr ausgeglichene Teams sah man im ersten Drittel der Partie der Löwen aus Waldkraiburg gegen den TEV Miesbach. Chancen auf beiden Seiten machten es zu sehr kurzweiligen 20 Minuten Spielzeit. Chancen gab es auf beiden Seiten und das, bis dahin, sehr unterhaltsame Spiel, lief flüssig hin und her. Nach knapp fünf gespielten Minuten gab es dann eine erste erfolgversprechende Chance für den TEV Miesbach durch Filip Kokoska, der nach Pässen von Maximilian Hüsken und Christian Czaika allein vor dem Waldkraiburger Tor die Wachsamkeit von Kevin Yeingst prüfen konnte. Dieser hatte zwar Mühe mit diesem Schuss, im Nachfassen allerdings konnte die Scheibe gesichert werden. Aber auch Waldkraiburg kam zu sehr eindeutigen Chancen im ersten Durchgang, wie zum Beispiel die von Nico Vogl, der nach einer schönen Ablage von Michael Trox in der Vorwärtsbewegung, den Puck nicht im Miesbacher Tor unterbringen konnte. Nach knapp 14 Minuten jedoch war es Tomas Rousek der den Bann brechen konnte, nach einer Vorlage seines „Spezls“ Josef Straka und Lukas Wagner, brachte er die Scheibe im Netz unter. Nur eineinhalb Minuten später die Antwort von Miesbach in Form von Michael Grabmaier. In Überzahl läuft der Puck durch die Reihe der Miesbacher, bis letztendlich der „tödliche“ Pass von Athanassios Fissekis den Treffer für den TEV ermöglicht. In der 17. Spielminute des ersten Durchgangs dann die über dem Kopf gekreuzten Arme des Schiedsrichters. Der Eishockey-Fan weiß: Das bedeutet Penalty. Josef Straka war entscheidend vor dem Miesbacher Tor behindert worden und führte diesen, fast schon gewohnt souverän aus, zum 2:1 Pausenstand.

                      Im zweiten Durchgang erneut dasselbe Bild: Beide Mannschaften konzentriert und beide Mannschaften in etwa gleichauf. Dieses Mal war es aber Miesbach die mit dem Toreschießen begannen, so war es Maximilian Hüsken der den zwischenzeitlichen Ausgleich für Miesbach erzielte. Nach einer Miesbacher Druckphase, welche die Löwen nun überstehen mussten, hieß es aber erneut „Tor für die Löwen“. Erneut war es Josef Straka. An der gegnerischen blauen Linie schnappt er sich die Scheibe vom Gegenspieler, sprintet auf das Tor zu, legt sich Torwart und Spielgerät zurecht und – nichts. Der Schiedsrichter gibt das Tor zuerst nicht, Straka reklamiert, dass der Puck über der Linie war. Nach kurzer Diskussion mit Spielern und mit den Linesmen wird der Treffer jedoch anerkannt. Leider kann die mitgelaufene Kamera hier keine Auflösung liefern. An dieser Stelle war der Torregen allerdings noch nicht beendet. Leon Decker, durfte sich auf Zuspiel von Tim Ludiwg und Josef Huber ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Muss man seinen anschließenden Jubel interpretieren, so ist ihm mit diesem Treffer eine große Last von den gepanzerten Schultern gefallen. Lukas Wagner (Rousek, Jeske) und Kapitän Michael Trox (Hradek, Kanzelsberger F.) waren die weiteren Torschützen für die Löwen. Mit 6:2 ging es in die zweite Drittelpause.

                      Im dritten Durchgang schien die Miesbacher Luft ausgegangen zu sein. Waldkraiburg drückte nun stark und dazu kamen zwei Strafzeiten für den TEV, die das Spiel nicht besser machen konnten. Dies ist meist der Zeitpunkt für Individualleistungen. Eine solche konnte Miesbach 96, Andreas Nowak aufs Eis zaubern und den Spielstand auf 6:3 verkürzen.

                      Mit dieser Ergebniskorrektur seitens der Gäste waren die Löwen alles andere als einverstanden. Josef Straka zeigte dies in der 47. Spielminute mit einem Treffer in Waldkraiburger Überzahl. Die Vorlage hierfür kam von Lukas Wagner und Matthias Jeske. Auch Nico Vogl wollte diesen Sonntagabend nicht verstreichen lassen, ohne ein Tor zum Spielstand beizutragen. Auf Pass von Philipp Seifert und Michael Trox besorgte er den achten Treffer der Löwen für den Abend. Den Schlusspunkt jedoch setzte Tomas Rousek, ganz ohne Vorlagengeber erzielte er das neunte Tor.

                       

                      Nach dem Spiel trafen wir auf die Löwen-Trainer Alex und Sergej Piskunov. „Mit einem Sieg in der Vorbereitung hast Du weder Punkte noch einen Pokal gewonnen“, sagt Sergej Piskunov. „Für die Jungs, die in den letzten Jahren nicht so viel gesiegt haben, ist es allerdings ein großer Motivationsschub, wir sollten aber auf dem Teppich bleiben, ab nächster Woche zählts“, ergänzt Alex Piskunov.

                      Dem ist vorerst nichts hinzuzufügen. Wir freuen uns auf eine spannende Saison 2019/2020.

                      Zum Schluss noch der Hinweis für alle Enthusiasten.

                      Das neugegründete „Fan Projekt Waldkraiburg“ stellt für  das Auswärtsspiel in Schongau einen Fanbus zur Verfügung. Dieser Bus wird unter allen Umständen fahren, gleich wie voll oder leer er ist.

                      Die wichtigen Eckdaten hierzu:

                      Sonntag, 06.10.2019

                      Treffpunkt: 13:30 vor der Raiffeisen Arena

                      Abfahrt: 13:45 Uhr

                      Spielbeginn: 17:00 Uhr

                      Der Fahrpreis:

                      Mitglieder im Fanprojekt: 10 EUR

                      Nichtmitglieder: 12 EUR

                      Kinder und Jugendliche: 8 EUR

                      Anmelden ab sofort über alle Social-Media-Kanäle der Löwen per Direktnachricht oder per E-Mail an: fanbus@ehcwaldkraiburg.com

                       

                      Text: Pressebericht EHC Waldkraiburg

                      Foto: Paolo Del Grosso

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                      Endlich wieder Landshut gegen Waldkraiburg! Jetzt zum anhören oder zum Download für später.
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                        Joker Denk sichert den späten Derbysieg

                        Buchbacher 1:0 beim Herbstfest gegen Schalding-Heining – Sprung auf Platz vier

                        Prima Stimmung beim ersten Buchbacher Herbstfest – kein Wunder, feierten die Rot-Weißen doch am späten Samstagnachmittag einen 1:0-Erfolg über den SV Schalding-Heining und klettern mit 21 Punkten auf Platz vier, während sich die Niederbayern nach 13 Spieltagen in der Fußball-Regionalliga Bayern mit 14 Punkten kurz vor der Abstiegszone wiederfinden.

                        Das Tor des Tages erzielte Stefan Denk fünf Minuten nach seiner Einwechselung mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern, Maxi Drum hatte den Joker mit einem schönen Diagonalpass in Szene gesetzt. „Mit Verlagerungen und Tempoverschärfungen haben wir den Gegner immer wieder gut beschäftigt“ analysiert Buchbachs Trainer Markus Raupach, der einen deutlich offensiveren SV Schalding-Heining erwartet hatte: „Wir hatten großen Respekt vor der variablen und gut bestückten Offensive des Gegners und haben mit wesentlich mehr Druck gerechnet, aber wir haben sehr gut auf die verhaltene Ausrichtung der Schaldinger reagiert.“

                        Schaldings Trainer Stefan Köck, der 65 Minuten selbst auf dem Platz stand, hatte seiner Truppe ebenfalls ein Defensivkonzept verordnet, weil er der vielen Gegentreffer leid ist: „Wir haben schon 31 Gegentore kassiert, das ist nervig und ernüchternd. Der Weg muss es sein, die Defensive zu stärken. Es ist immer leichter Tore zu verhindern als Tore zu schießen. Aber gegen uns ist es leicht, Tore zu schießen.“ Die 766 Zuschauer, unter ihnen BFV-Präsident Rainer Koch, der zusammen mit DFB-Stützpunkt-Koordinator Peter Wimmer in der Halbzeit die Ernennungsurkunde zum Buchbacher DFB-Stützpunkt überreichte, sahen insgesamt wenige Chancen, aber dennoch eine intensive Partie. „Es war ein hart umkämpftes Spiel, bei dem vor den Toren nicht viel passiert ist“, so Köck, der sich ärgerte, dass es seine Hintermannschaft war, die nicht dichthielt: „Wir haben gut verteidigt, haben aber selber kaum zwingende Chancen gehabt, weil ja auch Buchbach hinten sehr gut steht. Irgendwann haben wir zum wiederholten Male den einen Fehler gemacht und der Gegner hat diese Einladung dankbar angenommen. Unter Strich haben wir verdient verloren, auch weil wir in der Nachspielzeit die beiden Chancen zum Ausgleich nicht genutzt haben.“

                        Dass ausgerechnet Denk den Treffer des Tages erzielt hat, freut Raupach besonders: „Mit Stefan haben wir einen Glücksgriff gelandet. Er ist eigentlich gut reingekommen in die Saison, wurde dann aber durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Jetzt hoffe ich, dass bei ihm der Knoten geplatzt ist.“ Raupach und Andi Bichlmaier würden sich natürlich weitere Treffer des 29-Jährigen wünschen, ebenso wie Tore von Thommy Breu, der noch auf seinen ersten Saisontreffer wartet. Tore der beiden Urgesteine, die schon seit 2010 das Buchbacher Trikot tragen und viele Jahre fleißig geliefert haben, sind nötiger denn je, zumal die Offensivkräfte Moritz Sassmann, Selcuk Cinar, Marin Culjak und Jonas Wieselsberger weiterhin nicht oder nur bedingt einsatzfähig sind. Der mit vier Treffern erfolgreichste TSV-Angreifer Christian Brucia, der auch am Samstag die Schaldinger Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte, muss beim Auswärtsspiel am Samstag zudem eine Gelbsperre absitzen, aber vielleicht trifft ja dann auch mal wieder Aleksandro Petrovic, der in den ersten drei Begegnungen erfolgreich war und gegen Schalding zum wiederholten Male als verkappter Mittelstürmer aufgelaufen ist. Raupach: „Wir werden uns auch ohne Brucia in Aschaffenburg etwas einfallen lassen. Aber wir wissen auch, dass wir nicht jeder Chance ein Tor machen können. Das hat am Anfang der Saison geklappt, aber jetzt brauchen wir mittlerweile mehrere Anläufe.“

                        TSV Buchbach: Maus – Bahar, Leberfinger, Winterling, Rosenzweig (79. Denk), Drum – Walleth, Hain – Grübl (90. + 2 Orth), Petrovic, Brucia (90. + 7 Breu). Trainer: Raupach/Bichlmaier

                        SV Schalding-Heining: Schöller – Tiefenbrunner, Köck (65. Burmberger), Pex, Kurz – Jünger, Huber, Knochner, Rockinger – Pillmeier, Schnabel (57. Gallmaier). Trainer: Köck.

                        Tor: 1:0 Denk (84.)

                        Schiedsrichter: Potemkin (Friesen)

                        Zuschauer: 766

                        Gelb: Brucia – Köck, Burmberger

                         

                        Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

                        Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

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                          Online seit: 27-09-2019 | Autor: #Foecki

                          Buchbach feiert Herbstfest gegen Schalding

                          Raupach wünscht sich am Samstag ab 17 Uhr drei Punkte und warnt vor dem SVS-Angriff

                          Der TSV Buchbach feiert das Heimspiel der Fußball-Regionalliga Bayern am Samstag um 17 Uhr gegen den ewigen Rivalen SV Schalding-Heining mit dem 1. Herbstfest der Fußabteilung. „Es wäre schön, wenn wir bei unserem Herbstfest ohne Gegentor bleiben und möglichst drei Punkte aufs Konto bringen“, wünscht sich Trainer Markus Raupach.

                          Die Ausgangslage ist klar: Sollten die Rot-Weißen tatsächlich den vierten Heimsieg der Saison feiern, wäre die halbe Miete auf dem Weg zum Klassenerhalt mit 21 Punkten bereits eingefahren, bei einem Unentschieden bliebe zumindest der Abstand gewahrt und bei einer Niederlage wüchse der Erfolgsdruck für die nächsten Aufgaben. „Wir stehen ja ordentlich da, aber die Niederlage in Heimstetten war schon bitter. Eigentlich wollten wir ja den Dreier einsacken und dann ist uns dieser späte Konter nach eigener Ecke wie ein Bumerang um die Ohren geflogen“, so Raupach. Nicht die erste Last-Minute-Pleite der Saison: Schon beim Auftaktspiel gegen Augsburg setzte es zwei späte K.o.-Schläge und auch im Derby gegen Burghausen wurden die Rot-Weißen in der Nachspielzeit geschlagen. Raupach: „Wir haben das angesprochen. Die Absicherung muss auch in der Nachspielzeit da sein, ich hoffe, dass uns das jetzt nicht mehr passiert. Vor allem gegen Mannschaften, die hinter uns stehen, ist das extrem ärgerlich. Wir haben uns ja einige Bonus-Punkte erkämpft, die so nicht zu erwarten waren, da wäre es jetzt halt wichtig, dass wir gegen die Konkurrenz um den Klassenerhalt zumindest nicht verlieren.“

                          Ohne Gegentor sind die Buchbacher erst in drei Spielen dieser Saison geblieben, mit insgesamt 14 Gegentoren in zwölf Runden ist die Abwehr aber durchaus sattelfest. Das kann man jetzt von den Gästen aus Niederbayern, die schon 30 Gegentreffer kassiert haben, nicht behaupten, mit 20 eigenen Toren sind die Schaldinger dafür vorne erfolgreicher als die Gastgeber, die erst 13 Mal getroffen haben. „Schalding hat vorne richtig Qualität, da gibt es fünf Leute, die immer für ein Tor gut sind“, zählt Raupach die Offensiv-Kräfte Andreas Jünger (5 Tore), Fabian Schnabel (3), Stefan Rockinger (3), Markus Gallmaier (2) und Michael Pillmeier (2) auf. „Die Offensive von Schalding ist das Herzstück. Gerade auch weil die Angreifer so unterschiedliche Spielertypen verkörpern, ist das Spiel nach vorne sehr variabel und für uns schwer einzuschätzen“, sagt Raupach. Von so einer Offensive können die Buchbacher nur träumen, trotzdem sind die Niederbayern, wie Buchbach auch, in schon vier Spielen ohne eigenen Torerfolg geblieben, zuletzt am Samstag beim 0:3 gegen Memmingen.

                          Welche Varianten es für das Buchbacher Angriffsspiel geben könnte, konnten Raupach und Andi Bichlmaier, der aus Tansania zurück ist, bislang noch gar nicht testen. Außer Christian Brucia, der Anfang der Woche leicht angeschlagen war, und Thommy Breu, standen die Angreifer nie durchgängig zur Verfügung. Selcuk Cinar kämpft sich gerade wieder heran, Jonas Wieselsberger und Marin Culjak fallen weiter aus. Stefan Denk hat seine Form auch aufgrund einiger Verletzungen noch nicht gefunden, Andi Manhart und Maxi Ahammer sind einfach noch nicht so weit. Mit Moritz Sassmann, der sich nach seiner Kreuzband-OP im Aufbau-Training befindet ist in den nächsten Wochen auch noch nicht zu rechnen. Beim letzten Heimspiel, dem 3:2 gegen Schweinfurt, haben die Rot-Weißen praktisch ihr komplettes Offensiv-Repertoire genutzt: Ein Kontertreffer durch Brucia, ein Elfmetertor durch Maxi Hain und der Nachschuss durch Lukas Winterling nach einem Standard. „Ein Standardtor gegen Schalding wäre schön, weil wir relativ viel Zeit im Training in Standards investieren“, sagt Raupach, dem es natürlich unterm Strich egal wäre, wie die Tore fallen, wenn sein Team nur ein Tor mehr erzielt als der Gegner.

                          Das Herbstfest in der Stockschützenhalle beginnt übrigens ab 18 Uhr mit Augustiner-Oktoberfestbier, Schweinhaxn, Giggerl und Ente vom Grill. In der Halbzeitpause findet dann auch die offizielle Einweihung des Buchbacher Stützpunkts durch BFV-Präsident Dr. Rainer Koch statt, bereits ab 14 Uhr spielt eine Auswahlmannschaft des Stützpunkts in der SMR-Arena gegen Pfarrkirchen.

                           

                          Text: Michael Buchholz - TSV Buchbach

                          Foto: Michael Buchholz - mb-presse.de

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                            Online seit: 26-09-2019 | Autor: #Foecki

                            Letztes Testwochenende für den EHC hat es in sich

                            Gleich zwei Spiele darf der Waldkraiburger Eishockeyfan am kommenden Wochenende zu Hause in der Raiffeisen-Arena genießen. Die letzten beiden Vorbereitungsspiele bevor es mit der heißen Phase in der Liga beginnt stehen ins Haus. Am Freitag um 20:00 Uhr wird die Scheibe gegen die Iser Rats aus Dingolfing gespielt, am Sonntag den 29.09.2019 um 17:15 endet die Löwen-Vorbereitungsphase gegen einen weiteren Ligakonkurrenten, den TEV Miesbach.

                            Der Landesligist Dingolfing, der zugleich auch Der Kooperationspartner der U15-Mannschaft des EHC Waldkraiburg ist, dürfte hier am Freitag mit breiter Brust anreisen. Das letzte Spiel gegen den TSV Peißenberg verlor man zwar mit 5:3, dafür konnten die vorherigen Vergleiche allesamt gewonnen werden, darunter auch ein Spiel gegen den aus der Sicht der Isar Rats höherklassigen TEV Miesbach, seines Zeichens Ligakonkurrent des EHC Waldkraiburg, mit 4:3 gewinnen. Eine solche Leistung lässt aufhorchen und sensibilisiert Trainer und Spieler, einen solchen Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Für die Isar-Rats ist es das vorletzte Vorbereitungsspiel, bevor es am 11.10.2019 in den Ligabetrieb startet.

                            Mit dem TEV Miesbach, holen sich die Waldkraiburger Löwen einen weiteren Mitbewerber aus der Bayernliga ins eigene Haus. Auch für den TSV wird es das letzte Vorbereitungsspiel für die Saison 2019/2020, weshalb man am Sonntag wohl schon eine „vollwertige“ Partei zwischen beiden Teams erleben darf. Die bisherigen Vorbereitungsspiele sahen für die Miesbacher Truppe sehr vielversprechend aus. Gestartet ist man mit einem satten 9:1 gegen die italienischen Sterzing Broncos aus der grenzüberschreitenden Alpen Hockey Liga. Gegen die Eisbären Heilbronn, die Falcons Brixen, den ESV Buchloe und den EC Pfaffenhofen konnten die Miesbacher Spieler allesamt Siege einfahren. Ihre einzige Testspiel-Niederlage kassierten sie gegen den Löwen-Gegner von Freitag: Die Isar Rats aus Dingolfing.

                            Interessante Gegner warten also auf den EHC Waldkraiburg am letzten Testwochenende, auf jeden Fall etwas, dass man sich gut und gerne Live ansehen kann und sollte in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg.

                             

                            Text: Alexander Ahrends – EHC Waldkraiburg

                            Foto: Paolo Del Grosso – EHC Waldkraiburg

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                            Endlich wieder Landshut gegen Waldkraiburg! Jetzt zum anhören oder zum Download für später.
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